Operalia-Gewinner Pavel Petrov (Rodolfo, links) und sein Bariton-Kollege Dariusz Perczak (Marcello) in La Bohème in Graz. Foto: Werner Kmetitsch

Operalia-Gewinner Pavel Petrov (Rodolfo, links) und sein Bariton-Kollege Dariusz Perczak (Marcello) in La Bohème in Graz. Foto: Werner Kmetitsch

In Domingos Fußstapfen

Pavel Petrov ist doppelter Gewinner des diesjährigen Operalia-Gesangswettbewerbs, dessen Finale gestern in Lissabon stattfand: Er konnte nicht nur den Opern-Gesangswettbewerb, sondern auch den Zarzuela-Wettbewerb für sich entscheiden.

Der Wettbewerb Operalia wurde von Placido Domingo ins Leben gerufen und ging unter dessen Vorsitz in Lissabon in die diesjährige Finalrunde. Seit 1993 werden im Rahmen von Operalia duch eine namhafte Jury Sängerinnen und Sänger zwischen 18 und 32 Jahren gekürt und gefördert. Zahlreiche Preisträgerinnen und Preisträger starteten in der Folge internationale Karrieren in der Opernwelt. Auf der Internetseite der Grazer Oper werden die bisherigen Erfolge von Pavel Petrov so zusammengefasst: "Der Tenor Pavel Petrov wurde in Weißrussland geboren. Er studierte an der Staatlichen Musikakademie in Minsk und gewann zahlreiche Wettbewerbe, darunter 2013 den Zweiten Preis beim „Stanisław Moniuszko“-Gesangswettbewerb in Warschau und den Ersten Preis beim „Maria Bieșu“-Gesangswettbewerb in Kischinau; 2014 schließlich den Zweiten Preis bei der „Competizione dell’Opera“." Den ersten Preis bei den Frauen machte bei der diesjährigen Operalia die kanadische Mezzosopranistin Emily D’Angelo.