"In unmissverständlicher, pointierter Sprache"

Persönlichkeit ohne Willkür - so charakterisiert die Pro Musica Viva-Stiftung das musikkritische Wirken von Eleonore Büning, die u. a. Gastautorin des FONO FORUM ist und verleiht ihr dafür einen Preis.

Die Musikjournalistin Eleonore Büning erhält den diesjährigen Preis der Pro Musica Viva-Stiftung. Die Auszeichnung wird für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Musik, des Schreibens über Musik sowie für besonderes Engagement zur Förderung des Stellenwerts der Musik in unserer Gesellschaft verliehen. Sie ist mit 5.000 Euro dotiert.

Der Pro Musica Viva-Preis 2017 wird im Mainzer Staatstheater am 28.10.2017 im Rahmen eines Konzerts des Philharmonischen Staatsorchesters verliehen. Laudator ist Winrich Hopp, künstlerischer Leiter des Musikfests Berlin. Die Stiftung sagt über die Preisträgerin: „Eleonore Büning hat sich in den Jahrzehnten ihrer Tätigkeit als Kritikerin der ZEIT, der FAZ und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sowie als Jurorin beim Preis der deutschen Schallplattenkritik auf vielfältige Weise um die Musik verdient gemacht. Ihr Name steht für klare Urteile über künstlerische Leistungen in unmissverständlicher, pointierter Sprache. Lustvoll seziert sie hohle Ambition, enthusiastisch feiert sie engagierten Wagemut. Basis ihrer Kritik sind immer höchste Anforderungen an die künstlerische Qualität einer Interpretation. Mehr als andere Kritiker gestattet sie es sich, ihre Persönlichkeit im Text durchscheinen zu lassen, ohne willkürlich zu urteilen. Es gelingt ihr, Strenge mit Sinn für Albernheit zu verbinden, seriös und dabei höchst unterhaltsam zu schreiben, so dass ihre Texte ebenso erhellend wie vergnüglich zu lesen sind. Ihr immenses Wissen und ihre Streitbarkeit bringt sie auch als Jurorin beim Preis der deutschen Schallplattenkritik ein. Eleonore Büning ist eine im höchsten Maße unverwechselbare, laute und unverzichtbare Stimme in der deutschen Medienlandschaft."