Die deutschen Instrumentenbauer sehen den Einsatz dunkler Holzarten gefährdet. Bild: Bundesverband der Instrumentenhersteller

Die deutschen Instrumentenbauer sehen den Einsatz dunkler Holzarten gefährdet. Bild: Bundesverband der Instrumentenhersteller

Instrumentenbauer fürchten um Holzimporte

Überschattet war die diesjährige Jahrestagung des Bundesverbandes der Deutschen Musikinstrumenten-Hersteller e.V. (BDMH) durch die kurz vorher eingegangenen ersten Hinweise auf die Auswirkungen der Entscheidungen der 17. Artenschutzkonferenz vom Oktober.

Das Washingtoner Artenschutzabkommen, international CITES abgekürzt, betrifft u. a. Palisander/Grenadill, und damit das so genannte dunkle Holz, das zahlreiche Hersteller von Musikinstrumenten nutzen. In Johannesburg ging kürzlich die 17. Konferenz der Vertragsgstaaten zu Ende - mit Einschränkungen für die Nutzung bestimmter Holzarten.

Es geht nun für die Instrumentenbauer darum, baldmöglichst zu klären, wie der Import der geschützten Holzarten sowie der Export der betroffenen Musikinstrumente, d. h. Klarinetten, Oboen, Blockflöten, Marimbas, Xylophon, Zupfinstrumente und Streichinstrumente, Wirbel und Saitenhalter, etc. in Länder außerhalb der EU sichergestellt werden kann. In den nächsten Tagen finden Gespräche mit zuständigen Stellen im Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundesamt für Naturschutz statt.