Safar-Ensemble. Foto: Guido Werner

Safar-Ensemble. Foto: Guido Werner

Internationale musikalische Zusammenarbeit

100 Jahre deutsch-afghanische Freundschaft: Das findet am Mittwoch, 2. Dezember um 19:30 Uhr im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin auch in einem Konzert Ausdruck.

Das Konzert ist Teil des Projekts „Safar“ (zu Deutsch: Reise), mit dem die Weimarer Musikhochschule seit 2012 unter anderem afghanische Meistermusiker in Kabul darin unterstützt, ihre Musikkultur zu bewahren und an eine neue Generation weiterzugeben.

Dabei kooperiert die Hochschule für Musik in Weimar eng mit dem Afghanistan National Institute of Music (ANIM). Das ANIM ist eine von drei Institutionen in Afghanistan, an denen Musik unterrichtet wird. Das aktuelle Safar-Ensemble besteht aus afghanischen Meistern und ihren Schülerinnen und Schülern. Hinzu kommen der türkische Sufimusik-Meister Kudsi Erguner, drei deutsche Jazz- und Popmusiker (Oliver Potratz, Jan Burkamp und Christian Kögel) sowie Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere. Das Musikgymnasium ist das Hochbegabtenzentrum der Weimarer Musikhochschule.

Um die Zusammenarbeit zu intensivieren, gründeten die „Transcultural Music Studies“ im Jahr 2014 das „Afghanistan Music Research Centre“ (AMRC). Ziel des AMRC ist es, den Reichtum der afghanischen Musikkultur zu dokumentieren und durch Konzerte, Vorträge, digitale Archive und Lehrmaterialien einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland und Afghanistan bekannt und zugänglich zu machen. Dabei kooperiert das Zentrum mit Partnerorganisationen im In- und Ausland.

 

www.amrc-music.org/safar