Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Jahrespreise der deutschen Schallplattenkritik

Zehn CDs bzw. Streamingangebote haben einen Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik erhalten, darunter fünf Klassikalben.

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) hat die Jahrespreise 2018 bekannt gegeben. 127 Titel waren von der Gesamtjury vorgeschlagen worden, 108 davon schafften es auf die Longlist, 10 wählte der Jahresausschuss für einen Preis aus. Das Spektrum der Stile und Genres reicht von klassischem R&B über schottischen Folkrock bis zu glamourösen Opernarien, von Bachs Solopartiten über Tschaikowskys Pique Dame bis zu Liebesklagen von Purcell und Lawes, von den giftigen Städtebeschimpfungen Thomas Bernhards über melancholische Folkballaden aus Albanien bis zu den kessen Trauermärschen der Banda Franui.

Diese zehn Jahrespreise werden im Laufe der nächsten Wochen öffentlich überreicht und gefeiert.  Die zehn Jahrespreise 2018 gehen: an die georgische Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili für ihr Debut-Recital mit Arien von Gounod, Verdi, Massenet u.a. (Sony); an Stefan Herheims epochemachende Inszenierung von Tschaikoswkys "Pique Dame" unter der musikalischen Leitung von Mariss Jansons (C-Major/Naxos); an den Geiger Christian Tetzlaff für seine Neueinspielung der Solopartiten von Johann Sebastian Bach (Ondine/Naxos); an Lucile Richardot, Sébastien Daucé und das Ensemble Correspondances für „Perpetual Nights“ (harmonia mundi); an die Singer/Songwriterin Janelle Monáe für „Dirty Computer“ (Atlantic/Warner); an die Tiroler Musicbanda Franui für die Jubiläumsedition „Ständchen der Dinge“ (col legno/harmonia mundi); an Peter Simonischek, Michael König und Raimund Fellinger für die Hörbuch-Produktion von Thomas Bernhards „Städtebeschimpfungen“ (Der Hörverlag); an die albanische Band Saz’iso für das Album „At Least Wave Your Handkerchief At Me“ (Glitterbeat/Indigo); und an die ultimative Werkschau „Rarities – Limited Collectors Box“ der Band Runrig (RCA/Sony) sowie an Shannon Shaw für „Shannon in Nashville“ (Nonesuch/Warner).

 www.schallplattenkritik.de/jahrespreise