Richard Bona. Foto: Ingrid C. Hertfelder

Richard Bona. Foto: Ingrid C. Hertfelder

Jazz-Party statt Party-Jazz

Mit der Stanley Clarke Band, der Richard Bona Group, dem Renaud García-Fons sowie dem Dieter Ilg Trio hält die Jazzparty in Ingolstadt am 5. November gleich vier der weltweit gefragtesten Jazz-Bassisten parat.

Mit den Gastspielen der Stanley Clarke Band, der Richard Bona Group, dem Renaud García-Fons und dem Dieter Ilg Trio ist die Jazzparty in diesem Jahr als „Bass Night“ überschrieben – und setzt neue Maßstäbe für Freunde der tiefen Frequenzen.

Stanley Clarke gehört zu den Pionieren des Fusion und ist maßgeblich für die Emanzipation des Basses in der zeitgenössischen Musik verantwortlich. Der aus Philadelphia stammende Musiker und Grammy-Preisträger arbeitete mit Künstlern wie George Duke, Jeff Beck und Herbie Hancock zusammen; mit der Band Return To Forever (u.a. Chick Corea, Al Di Meola) und Solo-Alben wie „School Days“ setzte er Meilensteine im Jazz-Rock.

Die Richard Bona Group verknüpft afrikanische Tradition mit Moderne; Jazz mit Latin, Rock und Worldmusic. Neben seinem eigenen Projekt ist der aus Kamerun stammende Bassist auch ein gefragter Sideman. Mike Stern, Lee Ritenour und Bobby McFerrin gehören zu seiner Stammkundschaft.

Renaud García-Fons kommt mit seinem Trio „Revoir Paris“ nach Ingolstadt. Der französische Kontrabassist und ECHO Jazz-Gewinner kombiniert seit 1992 in seinem zwölf Alben umfassenden Solo-Werk Jazz und Worldmusic mit verschiedenen Stilrichtungen.

Das Trio um den deutschen Bassisten Dieter Ilg gastiert bei der Jazzparty mit dem Programm „Mein Beethoven“. Damit setzt der ECHO Jazz-Gewinner nach den Alben „Otello“ und „Parsifal“ seine klassisch inspirierte Jazz-Reise fort.

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