Jetzt also Händel

Nach Gershwin und Vivaldi gilt das Pädagogik-Projekt der ARD in diesem Jahr Händel. Federführend ist der MDR. Der deutsche Musikrat darf das mitbejubeln.

Zum Schuljahr 2017/ 18 startet in allen Bundesländern im Rahmen einer gemeinsamen Musikvermittlungs-Projektreihe des Deutschen Musikrates und der ARD, die Aktion „Das Händel-Experiment: Mach deine Schule berühmt“. Schulklassen ab der 5. Klasse und ihre Lehrer können sich von den Werken des Komponisten Georg Friedrich Händel inspirieren lassen und eigene Kompositionen und Klangexperimente wagen. Die Aktion findet erstmals unter der Federführung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) statt.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat freut sich, nun bereits zum vierten Mal, über das gemeinsame Engagement mit der ARD für die musikalische Bildung in der Schule. Qualifizierte und kontinuierliche Erfahrungen mit der musikalischen Vielfalt prägen Persönlichkeit und bilden einen Grundpfeiler für das Miteinander in unserer Gesellschaft. Dem MDR ist, auch mit Unterstützung des Bundesverbandes Musikunterricht, ein nachhaltig wirkendes Konzept gelungen, das über die Grenzen des Sendegebietes hinausreicht.“

Bis Mitte Dezember können alle Schulklassen ihre Werke beim MDR einreichen, die anschließend auf der Homepage des Händel-Experimentes vorgestellt werden. Eine Jury wählt drei Kompositionen aus und stellt den Schulklassen professionelle Arrangeure an die Seite. Die ausgewählten Kompositionen werden anschließend beim Abschlusskonzert am 03. Mai 2018 vom MDR Sinfonieorchester aufgeführt.

Das „Händel-Experiment“ ist das vierte Projekt der Projektreihe zur Vermittlung von Musik an Schulen, die 2013 gemeinsam vom Deutschen Musikrat und der ARD ins Leben gerufen wurde. Bisher standen die Komponisten Antonín Dvořák, George Gershwin und Antonio Vivaldi im Mittelpunkt.

www.haendel-experiment.de.