Plácido Domingo beim Gala-Konzert. Foto:  Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Plácido Domingo beim Gala-Konzert. Foto: Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Jubiläum an der Wiener Staatsoper

Ein Ausnahmekünstler, einer der wenigen, auf den dieses inflationär benutzte Modewort wirklich zutrifft, feiert im Mai 2017 sein 50-jähriges Bühnenjubiläum an der Wiener Staatsoper: Plácido Domingo.

Kammersänger, Ehrenmitglied und im Haus am Ring seit nunmehr einem halben Jahrhundert sowohl als Sänger als auch als Dirigent für rund 250 Vorstellungen umjubelt. Die Wiener Staatsoper und Plácido Domingo begehen dieses Jubiläum mit einer Ausstellung und einem Galakonzert.

Im Juni gibt dann der Weltstar sein Rollendebüt als Posa in Don Carlo, natürlich eine Baritonrolle. Eine Ausstellung im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper gibt mit Fotos, Zeitdokumenten, Kostümen, Requisiten und Filmausschnitten eine Rückschau auf Plácido Domingos fünf Staatsopern-Jahrzehnte. Die Schau wurde von Staatsoperndirektor Dominique Meyer in Anwesenheit von Plácido Domingo eröffnet und kann im Rahmen eines Vorstellungsbesuches bis Ende Juni 2017 besichtigt werden.

Zum Jahrestag seines 50-jährigen Staatsopern-Bühnenjubiläums – am 19. Mai 1967 absolvierte er als Don Carlo seinen ersten Auftritt im Haus am Ring – war Domingo in einem ihm gewidmeten Galakonzert in gleich drei Rollen zu erleben: Als Ankarström in Un ballo in maschera, als Giorgio Germont in La traviata und als Simon Boccanegra.

In den konzertanten Ausschnitten aus den drei Werken sangen zudem Sonya Yoncheva, Dmitry Korchak, Ramón Vargas, Ana María Martínez, Maria Nazarova und einige mehr. Es spielte das Orchester der Wiener Staatsoper und es sang der Chor der Wiener Staatsoper – am Dirigentenpult: Marco Armiliato.