Juliane Banse. Foto: Stefan Nimmesgern

Juliane Banse. Foto: Stefan Nimmesgern

Juliane Banse wird Gesangsprofessorin

Juliane Banse tritt an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf die Nachfolge der im letzten Jahr verstorbenen Stella Doufexis an. Dies hat die Hochschule mitgeteilt.

Ihr Bühnendebüt gab die in Süddeutschland geborene und in Zürich aufgewachsene Sopranistin als Zwanzigjährige in der Rolle der Pamina in der Zauberflöten-Inszenierung von Harry Kupfer an der Komischen Oper Berlin. Ihr gefeierter Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung der gleichnamigen Oper von Heinz Holliger in Zürich zehn Jahre später stehen exemplarisch für Juliane Banses herausragende künstlerische Vielseitigkeit. Mittlerweile reicht ihr Opernrepertoire von der Figaro-Gräfin, Fiordiligi (Così fan tutte), Genoveva (Titelpartie), über Tatjana (Eugen Onegin), Donna Elvira (Don Giovanni), Arabella (Titelpartie), Grete (Der ferne Klang), Vitellia (La Clemenza di Tito) bis hin zu Leonore (Fidelio). Als Rosalinde (Fledermaus) gab sie in Chicago ihr US-Operndebut und kurz darauf als Zdenka (Arabella) ihr Debut an der Met. Auch im Konzertbereich ist die Künstlerin in einem weit gefächerten Repertoire gefragt. Mit zahlreichen namhaften Dirigenten hat sie zusammen gearbeitet, darunter Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons und Zubin Mehta.