Image-Foto des Bonner Beethoven-Wettbewerbs. Foto: Dan Hannen

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Junge Beethoven-Pianisten

Die Jury der International Telekom Beethoven Competition 2017 unter Leitung von Pavel Gililov hat drei junge Pianisten aus Japan, Südkorea und Italien für die Teilnahme am Finale ausgewählt, das am Samstag live per Stream miterlebt werden kann.

Tomoki Kitamura, He Jeong Lee und Alberto Ferro heißen die Finalisten der International Telekom Beethoven Competition Bonn 2017. Die neunköpfige Jury unter der Leitung von Pavel Gililov kürte die drei jungen Pianisten aus Japan, Südkorea und Italien unter den sechs angetretenen Halbfinalisten, zu denen noch Ashok Gupta, Jakub Kuszlik und Ronaldo Rolim zählten.

Das Finale findet am 9. Dezember um 19 Uhr im Bonner Telekom Forum statt. Drei Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven stehen auf dem Programm. Tomoki Kitamura spielt das zweite, He Jeong Lee das dritte und Alberto Ferro das vierte, begleitet vom Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Dirk Kaftan. Das Finale ist zwar bereits ausverkauft, wird wie alle vorherigen Runden jedoch im Internetauftritt des Wettbewerbs sowie auf Facebook live gestreamt.

Der erste Preisträger erhält ein Preisgeld von 30.000 Euro, der zweite Gewinner 20.000 Euro und der Drittplatzierte 10.000 Euro. Zudem wird das Saalpublikum im Finale in die Bewertung einbezogen, wenn es den Gewinner des mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreises für die Beste Interpretation eines Klavierkonzerts ermitteln darf. Außerdem stiftet erstmals der Bärenreiter-Verlag Urtext-Preise (Notenpreise) im Gesamtwert von 2.000 Euro an die drei Finalisten.

Der Gewinner der International Telekom Beethoven Competition tritt nicht nur in der BeethovenNacht des Beethoven Orchesters Bonn am 16. Dezember in der Oper Bonn auf, sondern spielt zudem eine Konzerttournee mit Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25 mit der Klassischen Philharmonie Bonn unter der Leitung von Prof. Heribert Beissel.

Im Semifinale kamen Klavierwerke der klassischen Moderne von Béla Bartók, Alban Berg, Hanns Eisler, Paul Hindemith, Sergei Prokofjew, Arnold Schönberg, Dmitri Schostakowitsch, Igor Strawinsky, Viktor Ullmann und Anton Webern sowie ein zeitgenössisches Werk nach 1980 und der 3. und 4. Satz aus Ludwig van Beethovens Sonate für Klavier und Violoncello C-Dur op. 102/1 zu Gehör. Cellist war dabei Emil Rovner. Der Sonderpreis Kammermusik ist mit 1.000 Euro dotiert und geht an Ashok Gupta.

Alberto Ferro wurde als Gewinner des Beethoven-Haus-Preises im Semifinale von den Zuschauern im Saal bestimmt. Er erhält eine Einladung zu einem Klavier-Rezital im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses Bonn, ein Preisgeld von 1.000 Euro sowie eine Beethoven-Bronzebüste.

Alberto Ferro als Gewinner des neu ausgelobten Deutsche Telekom StreamOn Beethoven Award erhält ein Preisgeld von 1.000 Euro, gestiftet von der Deutschen Telekom AG sowie eine Einladung zum Klavier-Rezital in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG.

www.telekom-beethoven-competition.de