Mariam Batsashvili. Foto: Attila Kleb

Mariam Batsashvili. Foto: Attila Kleb

Junge Talente live im Radio-Konzert

Im zweiten Saisonkonzert der traditionsreichen Konzertreihe „Debüt im Deutschlandfunk Kultur" präsentiert sich die Pianistin Mariam Batsashvili am Dienstag, 21. November um 20 Uhr im Kammermusiksaal der Philharmonie dem Berliner Publikum.

Für ihr Berlin-Debüt hat sich die georgische Virtuosin Mariam Batsashvili einige der schwierigsten Werke der Klavierliteratur ausgewählt. Mariam Batsashvili studiert bei Grigory Gruzman an der Hochschule für Musik „Franz Liszt" in Weimar. Sie gewann 2011 den Franz Liszt-Wettbewerb für junge Pianisten in Weimar, 2014 den internationalen Franz Liszt-Klavierwettbewerb in Utrecht und wurde 2015 mit dem renommierten Arturo Benedetti Michelangeli-Preis ausgezeichnet. Als „Rising Star" debütierte Mariam Batsashvili 2016/2017 in  Konzertsälen wie den Philharmonien in Paris, Köln und Luxemburg, der Elbphilharmonie, dem Musikverein in Wien und dem Concertgebouw in Amsterdam. Im August 2017 wurde Mariam Batsashvili für das britische Förderprogramm „BBC New Generation Artists 2017-2019" ausgewählt.  

21. November 2017, 20.00 Uhr, Kammermusiksaal der Philharmonie, Live-Übertragung

Mariam Batsashvili (Klavier)  

J. S. Bach Konzert für Klavier solo d-Moll, BWV 974 nach A. Marcello

F. Liszt Sarabande und Chaconne über Themen aus der Oper „Almira" von G. F. Händel 

F. Chopin Grande Polonaise brillante mit vorangehendem Andante spianato für Klavier, op. 22

J. S. Bach / F. Busoni Chaconne d-Moll, aus der Partita Nr. 2 für Violine solo BWV 1004

F. Liszt „Après une lecture de Dante: Fantasia quasi Sonata" und Tarantella aus: „Années de pèlerinage – Deuxième année – Italie" und dem Zusatz „Venezia e Napoli"  

Das „Debüt im Deutschlandfunk Kultur" ist eine der traditionsreichsten Konzertreihen im deutschen Hörfunk. Junge vielversprechende Dirigenten, Instrumentalisten und Ensembles präsentieren sich im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie oder gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auf großer Bühne. Gegründet im Jahr 1959 unter dem Namen „RIAS stellt vor", kann die Konzertreihe nach fast 60 Jahren auf eine lange Liste von Debütanten zurückblicken, die später zu einer Weltkarriere ansetzten.