Jazzförderpreis der Ingolstädter Jazztage an Simon Mack. Foto: Pacher

Jazzförderpreis der Ingolstädter Jazztage an Simon Mack. Foto: Pacher

Junger Jazzer aus Schrobenhausen

Die Verleihung des Jazzförderpreises an Simon Mack war der Startschuss für die 33. Ingolstädter Jazztage. Bis zum 10. November bietet das Festival zahlreiche hochkarätige Konzerte – unter anderem von Gregory Porter, Al Di Meola, Stanley Clarke Band, China Moses und Michael Landau Group.

Traditionell ist die Eröffnung der Ingolstädter Jazztage einem regionalen Nachwuchsmusiker vorbehalten: dem Gewinner des Jazzförderpreises der Stadt Ingolstadt. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an den 1992 in Schrobenhausen geborenen Pianisten Simon Mack. Kulturreferent Gabriel Engert, Pieter Haas (Vorsitzender Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding) und Jörg Tiedt (Leiter Kommunikation Sparkasse Ingolstadt) überreichten den mit 5.000 Euro dotierten Preis. 

„Die Ingolstädter Jazztage stehen für Weltklasse-Acts ebenso wie für eine nachhaltige Nachwuchspflege“, sagt Jan Rottau, künstlerischer Leiter der Ingolstädter Jazztage. „Der Jazzförderpreis ist für uns deshalb eine Herzensangelegenheit.“ Mit Simon Mack habe die Jury erneut eine ausgezeichnete Wahl getroffen: „Ob solo oder gemeinsam mit der Stanislaus Dnjeprtowicz Combo – Simon Mack hat im vollbesetzten Kulturzentrum ‚neun’ bewiesen, dass er den Preis völlig zu Recht erhält. Selten haben wir einen so gelungenen Jazztage-Auftakt erlebt.“ 

Mit der Verleihung des Jazzförderpreises startet das dreiwöchige, mit vielen musikalischen Highlights gespickte Festival. Erstklassige Livemusik bieten neben dem Highlight-Konzert von Gregory Porter beispielsweise die Welcome Party am 3. November (u.a. Hattler, Tingvall Trio) und die Jazzparties (u.a. Al Di Meola, Stanley Clarke Band, Richard Bona Group). Bei „Jazz in den Kneipen“ (3.11.) kommen Liebhaber verschiedenster Musikstile auf ihre Kosten. Zu den sieben Formationen in diesem Jahr zählen unter anderem Etienne Mbappé & The Prophets, The Bahama Soul Club und Christoph Pepe Auer. Ein Glanzlicht setzt am 28. Oktober auch China Moses, die Tochter von Jazz-Star Dee Dee Bridgewater im Kulturzentrum neun. Weitere Programmpunkte 2016 sind unter anderem Jazz for Kids (23.10.), das Highlight in der Kirche mit der A-cappella-Band Viva Voce (30.10.) sowie die „Ingolstädter Szene“ (1.-2.11.)