Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Foto: Oliver Reetz

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Foto: Oliver Reetz

Kammerphilharmonie Bremen ist "Orchester des Jahres"

Die Kammerphilharmonie Bremen, spätestens seit den Beethoven-Konzerten und Aufnahmen mit Paavo Järvi ein Klangkörper von Weltrang, wird als erstes Ensemble von Deutschlandradio Kultur als "Orchester des Jahres" ausgezeichnet.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen trägt als erstes Ensemble den Titel „Orchester des Jahres“, den Deutschlandradio Kultur erstmalig vergibt. „Wir freuen uns sehr über diese besondere Würdigung und damit verbundene mediale Aufmerksamkeit und sind stolz, dass Deutschlandradio Kultur mit uns den Auftakt macht,“ so Ulrich König, Mitglied des Orchestervorstands.

In den folgenden Monaten begleitet Deutschlandradio Kultur das Orchester, überträgt Konzerte und stellt die besondere künstlerische Arbeit vor. Das nationale Kulturprogramm berichtet von außergewöhnlichen Projekten wie der pädagogischen Arbeit des Zukunftslabors, eine Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, und diskutiert mit Mitgliedern des Orchesters kulturpolitische Themen – von der Integrationskraft klassischer Musik bis zu zukunftsträchtigen Modellen der Orchesterorganisation. Den Auftakt markiert die Live-Übertragung des Konzerts mit Lars Vogt und Tanja Tetzlaff aus dem Konzertsaal „Die Glocke“ in Bremen am Freitag, 5. Februar von 20.03 Uhr bis 22.00 Uhr.

„Orchester des Jahres“ bei Deutschlandradio Kultur sind Impulsgeber für das Musikland Deutschland. Die Anerkennung wird ab 2016 für herausragende künstlerische und pädagogische Arbeit vergeben. Ausschlaggebend sind neben musikalischer Exzellenz die Entwicklung innovativer Musikprogramme und Musikvermittlungsformen und zukunftsweisende Organisations- und Arbeitsstrukturen. Nach der Auswahl durch Redakteure und Musikexperten begleitet Deutschlandradio Kultur die „Orchester des Jahres“ ein ganzes Kalenderjahr lang in seinem Programm. Sowohl vor Ort als auch bei Gastspielen werden Konzerte übertragen. Verteilt über mehrere Sendungen gibt es darüber hinaus Portraits und Berichte; außerdem beteiligt sich Deutschlandradio Kultur an einer Musikproduktion.