Karajan ist zurück!

„Karajan Cinema Classics bringt eine neue Klangdimension, die Herbert von Karajans Traum des immersiven Sounds verwirklicht und unsere Klassik-Fans begeistern wird.“

Ab März 2018 präsentiert Karajan Cinema Classics GmbH in Kooperation mit FD-Film GmbH Konzertmusikaufzeichnungen in einigen Kinos in Österreich und in einigen wenigen Kinos in Deutschland und in der Schweiz in überarbeiteter Fassung. Dank innovativer Soundtechnologien wie Dolby Atmos biete Karajan Cinema Classics ein Musikerlebnis, wie es sich Herbert von Karajan für sein Publikum in seinen kühnsten Träumen vorgestellt habe, heißt es in einer Ankündigung.

„Mit Karajan Cinema Classics wird das Kino zur dynamischsten Konzertmusikbühne dieser Welt. Wir gehen mit ‚ernster‘ Musik, ohne uns zu verbiegen, dorthin, wo Menschen keinen Smoking brauchen, um etwas wirklich Großartiges zu erleben.“, erklärt Matthias Röder, Geschäftsführer des Eliette-und-Herbert-von-Karajan-Institutes und der Karajan Cinema Classics GmbH.

„Karajan Cinema Classics bringt eine neue Klangdimension, die Herbert von Karajans Traum des immersiven Sounds verwirklicht und unsere Klassik-Fans begeistern wird.“ Von März bis Juli 2018 wird dem Publikum in zunächst fünf Vorstellungen eine Auswahl an herausragenden Konzertmusikfilmen präsentiert, entstanden unter der Bild- und Tonregie von Herbert von Karajan und seiner 1982 eigens hierfür gegründeten Produktionsfirma „Telemondial“.

Alle Programme wurden äußerst aufwendig auf Basis der originalen Tonbänder im modernen Soundformat Dolby Atmos neu gemastert. „Ein Musikerlebnis, dass unter die Haut geht. Mit Dolby Atmos wird Karajans Vision jetzt Realität. Der Klang kann mit dieser Technologie im Raum präzise platziert werden, so dass das Publikum ein nie dagewesenes, authentisches Musikerlebnis erwartet.“, beschreibt Fritz Deininger, Sr. Director Cinema Products EMEA und Indien Dolby Laboratories. „Wir sind froh und stolz, dass Karajan Cinema Classics diese Serie hervorragender Werke mit Dolby Atmos erstmalig ins Kino bringt. Damit wird Musikliebhabern ein noch nie dagewesener Kunstgenuss bereitet.“

„Bei der Tonmischung konnten wir auf hervorragendes Rohmaterial und Original-Mehrspur-Aufnahmen zurückgreifen, die uns eine Abmischung in bisher einzigartiger Qualität erlaubt. Für die Bildaufzeichnung setzte Karajan auf die damals beste und innovativste Bildaufzeichnung - auf Video.“, berichtet Röder von der Umsetzung in der Bearbeitung. „Ironischerweise kann man gerade die heute nicht auf 4 oder 8 k abtasten, wie es bei 35mm Film der Fall gewesen wäre und ist dadurch in der Bildbearbeitung stark limitiert. Wir haben uns deshalb entschieden das Bild im Original zu belassen und uns auf das Wesentliche, die Musik, zu konzentrieren.“

Die komplette Audio-Bearbeitung in Dolby Atmos übernahm ARRI Media. Das Postproduktionshaus war außerdem für die Lichtbestimmung des Materials, welches teilweise aus Film und teilweise aus Video bestand, sowie für das DCP-Mastering inklusive Key-Management und Distribution zuständig. „Wir von ARRI Media freuen uns sehr, dass wir an diesem einzigartigen Projekt mitwirken dürfen. Gemeinsam mit Tonmeister Chris Heil und Carl Schuurbiers als Musik-Editor war unser Ziel kein geringeres, als Karajans Traum, den Konzertsaal für alle zugänglich zu machen, in die Tat umzusetzen“, betont Daniel Vogl, Head of Sound Department bei ARRI Media. Neben Dolby Atmos kam dabei eine zusammen mit Gunter Engel von Müller-BBM und Sound-Consultant Norbert Zich erarbeitete Lösung zum Einsatz, die dem Publikum erstmals anstelle des sonst gedämpften Raumklangs eines Kinos das Raumklangempfinden eines Konzertsaals ermöglicht. „Um diese technischen Möglichkeiten voll ausschöpfen zu können, benötigten wir Zugriff auf die Einzelspuren der Aufnahmen von damals“, erläutert Daniel Vogl. Und weiter: „Die Originalbänder durften das Archiv in Wien nicht verlassen. Also mussten wir kurzerhand die komplette Technik und Expertise mit der Hilfe von Gustav Prohaska nach Wien verlegen, um die Einzelspuren der Originalaufnahmen von den Sony-DASH-Bändern zu erhalten.“