Daniel Barenboim. Foto: Sheila Rock

Daniel Barenboim. Foto: Sheila Rock

Klavier-Festival Ruhr

Das Klavier-Festival Ruhr feiert 2018 sein 30-jähriges Bestehen: Grund für zahlreiche international gefeierte Musiker, dem größten Pianistentreffen weltweit die Ehre eines Auftritts zu gewähren.

Das Klavier-Festival Ruhr startet schon am Donnerstag, 9. November 2017, mit einem Frühbucher-Angebot für 19 Konzerte der Festival-Saison 2018. Die Karten für die Konzerte in Bochum, Düsseldorf, Duisburg, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim und Wuppertal gibt es bis zum Beginn des offiziellen Vorverkaufs am Samstag, 13. Januar 2018 mit einem Frühbucher-Preisvorteil von 10 Prozent. Wer anderen eine Freude machen möchte, kann zudem Geschenkgutscheine erwerben – der Beschenkte hat dann die freie Wahl.   Unter den Pianisten, für deren Auftritte jetzt schon Karten angeboten werden, sind Namen, die dem Klavier-Festival Ruhr seit langem verbunden sind: Pierre-Laurent Aimard, Daniel Barenboim, Khatia Buniatishvili, Hélène Grimaud, Anne-Sophie Mutter, Sir András Schiff, das Klavierduo Yaara Tal & Andreas Groethuysen, Jean-Yves Thibaudet und Daniil Trifonov.

In einem Konzert der Extraklasse ist bereits am Dienstag, 23. Januar 2018 in der Philharmonie Essen der außerordentliche Pianist Evgeny Kissin gemeinsam mit einem Spitzenensemble der Kammermusik, dem Emerson String Quartet, zu erleben.   

Einer der Höhepunkte des Programms 2018 ist die Rückkehr des legendären Maurizio Pollini. Er spielt am 30. Mai in der Historischen Stadthalle Wuppertal einen Solo-Abend, dessen Programm noch bekanntgegeben wird. Ebenfalls in Wuppertal gestaltet Sir András Schiff am 21. Juni 2018 ein klassisches Programm mit Werken von Bach, Beethoven, Brahms, Mozart und Schumann. Das dritte Wuppertaler Konzert bestreitet Hélène Grimaud am 6. Juni 2018: Gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, dem Fotografen Mat Hennek, präsentiert sie romantische und impressionistische Klaviermusik in Verbindung mit außergewöhnlicher Naturfotografie.    

Prominente Künstler bringt das Klavier-Festival Ruhr auch 2018 in das Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum. Am 4. Juli 2018 gestaltet dort Marc-André Hamelin seinen Klavierabend Werken von Ludwig van Beethoven, Samuel Feinberg und Claude Debussy, dem das Klavier-Festival Ruhr aus Anlass seines 100. Todestags einen Schwerpunkt widmet. Auch Khatia Buniatishvili rückt bei ihrem Bochumer Konzert am 9. Juli 2018 gemeinsam mit der Cellistin Lizi Ramishvili Debussy in den Fokus. Beide Künstlerinnen spielen außerdem Werke von Schostakowitsch und Rachmaninow.   

Debussy steht auch im Mittelpunkt des Eröffnungskonzerts des Klavier-Festivals Ruhr in der Mercatorhalle Duisburg am 19. April 2018. Pierre-Laurent Aimard verknüpft Werke des Meisters des französischen Impressionismus mit Debussy gewidmeten Kompositionen, die Béla Bartók, Eugène Goossens, Paul Dukas, Gian Francesco Malipiero und Igor Strawinsky nach Debussys Tod unter dem Titel "Tombeau de Claude Debussy" veröffentlichten. 

Für einen Höhepunkt im Konzertprogramm sorgt am 20. April im Museum Kunstpalast in Düsseldorf einer der Pianisten mit der längsten und herzlichsten Verbundenheit mit dem Klavier-Festival Ruhr: Daniel Barenboim spielt gemeinsam mit seinem Sohn, dem Geiger Michael Barenboim, und dem ägyptischen Cellisten Kian Soltani ein Konzert mit drei Klaviertrios Ludwig van Beethovens.  

Auch Igor Levit ist ein Pianist, der dem Klavier-Festival Ruhr seit seinem Debüt 2011 schon neun unvergessliche Konzerte geschenkt hat. Am 26. Juni 2018 spielt er gemeinsam mit Ning Feng (Violine) und Daniel Müller-Schott (Violoncello) im Robert-Schumann-Saal die Klaviertrios D 898 und D 929 von Franz Schubert. Dort ist am 25. April 2018 auch das Klavierduo Yaara Tal & Andreas Groethuysen zu Gast – mit einem exquisiten französischen Programm mit Werken von Claude Debussy, Louis Théodore Gouvy und Camille Saint-Saëns.     

Anne-Sophie Mutter ist dem Klavier-Festival Ruhr eng verbunden. Nun kehrt sie zu ihrem zehnten Konzert zurück und spielt mit ihrem langjährigen Klavierpartner Lambert Orkis am 7. Juni 2018 im Konzerthaus Dortmund Werke von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Krzysztof Penderecki und André Previn.     In Essen präsentiert am 16. Juni 2018 in der Philharmonie die junge Pianistin Yuja Wang gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und einem der spannendsten Aufsteiger unter den Dirigenten der letzten Jahre, Jakub Hrůša, das Fünfte Klavierkonzert von Sergej Prokofjew, verbunden mit Richard Strauss‘ „Ein Heldenleben“.

Beim zweiten Essener Konzert des WDR Sinfonieorchester Köln am 29. Juni 2018 dirigiert Omer Meir Wellber. Der französische Pianist Bertrand Chamayou spielt die Klavierkonzerte Nr. 2 und Nr. 5 seines Landsmannes Camille Saint-Saëns.  

Schon am 24. Mai 2018 kommen die Bochumer Symphoniker in die Philharmonie Essen, diesmal mit Josep Pons als Dirigent und Jean-Yves Thibaudet als Solist. Claude Debussy, Maurice Ravel und Manuel de Falla stehen auf dem Programm. Ebenfalls in der Philharmonie ist am 4. Juni 2018 der inzwischen weltweit gefragte junge Star-Pianist Daniil Trifonov gemeinsam mit dem Geiger Gidon Kremer und der Kremerata Baltica zu erleben. Die beiden Solisten spielen ein gemeinsam vom Klavier-Festival Ruhr und der Alten Oper Frankfurt in Auftrag gegebenes Konzert für Violine, Klavier und Orchester von Daniil Trifonov und die erste Sonate für Violine und Klavier von Robert Schumann.    

Am 7. Mai 2018 sorgt das Klavier-Festival Ruhr mit dem Jacky Terrasson Trio für ein Highlight in der Jazz-Szene des Ruhrgebiets. Bei der Session im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen sind Thomas Bramerie (Bass) und Lukmil Perez (Drums) mit dabei.  

In der Stadthalle in Mülheim/Ruhr gibt am 26. April 2018 die Grande Dame des poetischen Klaviers, Mitsuko Uchida, dem Klavier-Festival Ruhr mit einem Schubert-Abend die Ehre. Mülheim darf sich 2018 auf zwei weitere prominente Pianisten freuen: Am 5. Juni kommt Rafał Blechacz mit Werken von Beethoven, Chopin, Mozart und Schumann in die Stadthalle. Am 12. Juli gestalten Kit Armstrong, der Geiger Andrej Bielow und der Cellist Adrian Brendel einen Abend mit Werken französischer Komponisten von Rameau bis Widor.