Stadttheater Bremerhaven - Collage Spielzeitheft 2018-2019. Foto: Manja Herrmann

Stadttheater Bremerhaven - Collage Spielzeitheft 2018-2019. Foto: Manja Herrmann

Kluge und törichte Jungfrauen

Bremerhaven hat nicht nur das Auswandererhaus, sondern auch ein höchst lebendiges Stadttheater. Das hat jetzt sein Programm für die nächste Saison bekannt gegeben.

Bewährt hat sich beim Bremerhavener Publikum ein Musical zum Spielzeitauftakt: Mit Andrew Lloyd Webbers Sunset Boulevard (Premiere: 22. September 2018 / Großes Haus) unterstützt der Theater-Förderverein wieder eine große Musiktheater-Produktion, für die erneut der Regisseur Ansgar Weigner gewonnen werden konnte.

Freunde des klassischen Repertoires können sich gleich im Anschluss auf Die Zauberflöte (Premiere: 3. November 2018 / Großes Haus) freuen. Als traditionelle Weihnachtspremiere ist in diesem Jahr Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly (Premiere: 25. Dezember 2018 / Großes Haus) angesetzt.

Auch eine Operette steht wieder auf dem ausgewogenen Spielplan: Die Herzogin von Chicago (Premiere: 9. Februar 2019 / Großes Haus) von Emmerich Kálmán in der Inszenierung von Felix Seiler bereichert die Australierin Andrea Danae Kingston mit Charleston- und Csárdás-Choreographien.

Mit Gier nach Gold – McTeague (Premiere: 23. März 2019 / Großes Haus) steht auch wieder eine Deutsche Erstaufführung auf dem Programm, für die der Regisseur Matthias Oldag erneut nach Bremerhaven kommt.

Astor Piazzollas Tango-Oper María de Buenos Aires (Premiere: 27. April 2019 / Großes Haus) werden Intendant Ulrich Mokrusch und Ballettchef Sergei Vanaev spartenübergreifend gemeinsam inszenieren und choreographieren.

Auch für Mariechen von Nimwegen (Premiere: 8. Juni 2019 / Großes Haus), ein selten gespieltes Marienspiel von Bohuslav Martinů mit einem Prolog über die klugen und törichten Jungfrauen übernimmt Mokrusch die Regie.