Köln: eine Schnapszahl an Problemen

Jetzt soll Ordnung in das Chaos kommen. Der Krisenmanager der Opernsanierung in Köln, der aus dem Ruhestand eingesprungene frühere Baudezernent der Stadt Bernd Streitberger, nennt Grundvoraussetzungen für den Erfolg der Sanierung.

Die Leitung der Kölner Bühnen hat ihre Prognose untermauert, dass die Sanierung der Bühnen zwischen 545 und 570 Millionen Euro kosten wird. Diese Einschätzung beruht auf der Analyse der rund 8.000 offenen Punkte auf der Baustelle, aus denen Krisenmanager Streitberger 33 "Big Points" herausdestilliert hat. Zu diesen großen fehlerhaften Bereichen zählen die Elektroverkabelung und vor allem der Brandschutz. Durch die regelmäßige Information des Rates und der Öffentlichkeit hofft Streitberger auf mehr Verständnis für den Zeitplan, der nunmehr bis in den Herbst 2022 reicht. Ursprünglich sollte die Oper im Herbst 2015 wiedereröffnet werden und mit 270 Millionen Euro (inklusive Schauspiel und Bau der Kinderoper) zu sanieren sein.