Musica Fiata. Foto: Uwe Walter

Musica Fiata. Foto: Uwe Walter

Kölner Fest für Alte Musik

Das Kölner Fest für Alte Musik zieht mit neuer Leitung eine positive Bilanz. Das emotionale Motto lautete: Music. My Love.

Nach 10 Tagen und über 35 Veranstaltungen fand das 9. Kölner Fest für Alte Musik vom 5. bis 14 April das mit einem großen Eröffnungskonzert im Kölner Dom mit Musica Fiata und dem Requiem von Johann Rosenmüller begonnen hatte, am vergangenen Sonntag mit Händels Messiah unter der Leitung des herausragenden Cembalisten und Dirigenten Trevor Pinnock seinen gefeierten Abschluss in der Kölner Philharmonie.

Das Konzept des diesjährigen künstlerischen Leiters Christoph Spering ging auf: Das große musikalische Spektrum einer sehr lebendigen "Alte-Musik-Szene", die auch mal Ausflüge in die zeitgenössische improvisierte Musik unternimmt, konnten über 5000 Zuhörer an den unterschiedlichsten Orten in der Stadt erleben und entdecken. Allein der ganztägige "Music. My Love - Marathon" mit 23 Kurzkonzerten an vier verschiedenen Spielorten zog 900 Musikenthusiasten mit.  

Die Medienpartner WDR und Deutschlandfunk haben vier Konzerte, die zu einem späteren Zeitpunkt nachzuhören sind, mitgeschnitten. (Eröffnungskonzert im Dom mit Johann Rosenmüllers Requiem MISSA PRO DEFUNCTIS und zwei Konzerte des Marathons: WDR 3 // RENDEZ-VOUS CHEZ OFFENBACH aus der Kölner Synagoge Roonstraße: DLF).  

Mélanie Froehly, Geschäftsführerin des "zamus" und der veranstaltenden "Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V" (KGAM), bedankte sich im Namen des gesamten Festivalteams bei allen Musiker für ihre kreativen Beiträge und bei allen (Veranstaltungs-) Partnern und Förderern für die großartige Kooperation und Unterstützung.