Leonidas Kavakos. Foto: Siko Lowres

Leonidas Kavakos. Foto: Siko Lowres

Leonidas Kavakos als Dirigent

Stargeiger Leonidas Kavakos dirigiert in Köln die vierte Sinfonie von Johannes Brahms, die der Komponist 1886 selbst beim Gürzenich-Orchester leitete.

 

 

 

 

Als Geiger von Weltruf hat er den Kosmos von Johannes Brahms in den vergangenen Jahren bereits vermessen, nun wendet sich Leonidas Kavakos auch als Dirigent den Werken des Hamburger Komponisten zu. Brahms fasst in seiner Vierten die Errungenschaften der Tradition wie in einem Brennspiegel zusammen, abgeklärt und doch voller Energie. Zugleich erschafft die Vierte so selbstverständlich aus kleinsten musikalischen Bausteinen eine ganz eigene Welt, dass sie Zeitgenossen und auch Nachgeborenen als ungeheuer modern erscheinen musste.

Im ersten Konzertteil stellt Kavakos dem hanseatischen Klassizisten den Wiener Klassiker Mozart gegenüber. Über dessen 3. Violinkonzert, mit dem Kavakos das Programm eröffnet, schrieb schon der Mozart-Biograph Alfred Einstein: "Wenn es ein Wunder in Mozarts Schaffen gibt, so ist es die Entstehung dieses Konzertes."

 

Das Gürzenich-Orchester Köln und Leonidas Kavakos (Violine und Leitung)

Sonntag, 06. Nov 16, 11 Uhr; Montag, 07. Nov 16, 20 Uhr; Dienstag, 08. Nov 16, 20 Uhr, jewils in der Kölner Philharmonie

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur (1775)

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur (1786) »Prager Sinfonie«

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll (1884–1885)