Oper Dortmund Einstein on the Beach mit Ileana Mateescu und Eva Maria Müller. Foto:  Thomas Jauk

Oper Dortmund Einstein on the Beach mit Ileana Mateescu und Eva Maria Müller. Foto: Thomas Jauk

Lobgesang auf die Einfachheit

Nicht jedermanns Sache, aber ohne Zweifel ein Werk von musikhistorischer Tragweite: Einstein on the Beach ist selten live zu hören, am 4. Juni spielt das Opernhaus Dortmund das Minimal-Werk zum letzten Mal.

Die Oper Einstein on the Beach von Robert Wilson und Philip Glass wird am Sonntag, 4. Juni 2017, um 18 Uhr zum letzten Mal im Opernhaus Dortmund zu sehen sein. Einstein on the Beach ist eine Kooperation der Oper Dortmund mit dem Schauspiel Dortmund sowie dem ChorWerk Ruhr. Einstein on the Beach nach der Idee von Robert Wilson und mit der Musik von Philip Glass ist eines der markantesten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts. Seine Schöpfer haben ihm die Bezeichnung „Oper“ gegeben, obwohl nur wenig daran an eine klassische Oper erinnert.

Das Stück erzählt keine zusammenhängende Geschichte, sondern reiht Assoziationen aneinander, die nicht im Einzelnen verstanden werden wollen und auf eine Einheit von Sprache, Klang und visuellem Eindruck hinzielen. Dortmunds Schauspielintendant Kay Voges hatte die monumentale Oper mit Solisten des Opern- und Schauspielensembles, Musikern der Dortmunder Philharmoniker und den Sängern des ChorWerk Ruhr unter ihrem Leiter Florian Helgath auf die Bühne gebracht.