Mirjam Tschopp. Foto: Studio Neon Milano

Mirjam Tschopp. Foto: Studio Neon Milano

Mirjam Tschopp

Sie spielt nicht nur Violine und Viola, auch innerhalb eines Konzertes, sie unterrichtet auch Studierende beider Instrumente: Mirjam Tschopp ist nun Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Violine oder Viola – für Mirjam Tschopp ist das keine Entscheidungsfrage. Seit sie mit dreizehn Jahren ihr Solodebüt gab, widmet sich die Schweizerin beiden Instrumenten, zwischen denen sie bei ihren Kammermusik-Recitals gern hin und her wechselt, um neue, ungewöhnliche Werkzusammenhänge herstellen zu können.

Diese instrumentale Doppelbegabung hat Mirjam Tschopp jetzt eine zwiefache Professur an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) eingebracht: Mit Wirkung vom 1. März 2019 unterrichtet sie Violine und Bratsche an der überaus renommierten Institution, die dem aktuellen QS-World-University-Ranking zufolge neben der New Yorker Juilliard School weltweit den ersten Platz im Bereich Musik und darstellende Kunst einnimmt.

Mirjam Tschopp war die alleinige Preisträgerin des Max-Rostal-Wettbewerbs für Viola 2000 in Berlin. Sie wurde mit dem Swiss Ambassador’s Award ausgezeichnet und vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung unterstützt. Ihre jüngste Tonträgerproduktion mit der Violinsonate op. 134 und der Bratschensonate op. 145 von Dmitrij Schostakowitsch gilt in der internationalen Fachpresse als »Referenzaufnahme« und wurde für die International Classical Music Awards nominiert. Mirjam Tschopp ist Pädagogin aus Leidenschaft und Überzeugung, und die Lehrtätigkeit nimmt einen hohen Stellenwert in ihrem Musikerleben ein: Zuvor lehrte sie am Landeskonservatorium Innsbruck und am Konservatorium Zürich Violine, Viola, Kammermusik und Lehrpraxis. Außerdem ist sie Jurymitglied internationaler Musikwettbewerbe.