Kunstpfeifer Geert Chatrou. Foto: Lisa Klappe

Kunstpfeifer Geert Chatrou. Foto: Lisa Klappe

Mit gespitzten Lippen ins neue Jahr

Hier wird der Musikfreund mit Neigung zum Humoristischen aufmerksam: Die Niederrheinischen Sinfoniker schonen im Neujahrskonzert die Stimmbänder der Sänger und engagieren stattdessen einen Kunstpfeifer.

Am 1. Januar 2017 heißt es bereits zum fünften Mal: Neujahrsgrüße aus der ganzen Welt! Diesem Motto getreu darf sich das Publikum – traditionell um 11 Uhr im Theater Krefeld – auf ein schwungvolles Neujahrskonzert mit abwechslungsreichen Klängen und eine musikalische Reise rund um den Erdball freuen.

Was den Solisten betrifft, erwartet die Zuhörer – ebenfalls gewohnheitsgemäß – eine Besonderheit. So kennen wohl viele den feurigen „Czardas“ von Vittorio Monti, die leidenschaftlich-innige Arie „O mio babbino caro“ aus Giacomo Puccinis „Gianni Schicchi“ und die wütende Rachearie der „Königin der Nacht“ aus W. A. Mozarts Zauberflöte. Aber wer hat diese Highlights des klassischen Repertoires schon einmal gepfiffen gehört? Diese ungewöhnliche Variante gibt es im Neujahrskonzert in Krefeld. Denn als Gast ist diesmal Geert Chatrou mit von der Partie, der mehrfache Weltmeister im Kunstpfeifen.

An rein sinfonischen Entdeckungen wird es auf der musikalischen Weltreise ebenfalls nicht fehlen. So bringen die Niederrheinischen Sinfoniker unter anderem eine Kostprobe aus Aram Khachaturians temperamentvoller Suite zur Komödie „Die Witwe aus Valencia“ zu Gehör.