Axel Wolf und Hugo Siegmeth als Duo Flow. Foto: Marc Dietenmeier

Axel Wolf und Hugo Siegmeth als Duo Flow. Foto: Marc Dietenmeier

Mit Saxophon und Laute

Jazzmusik mit deutlich erkennbarer Renaissance- und Barockmusik in einen klingenden Dialog zu bringen, treten Axel Wolf und Hugo Siegmeth am 20. Dezember um 20 Uhr im Funkhaus des Bayerischen Rundfunk an.

 Axel Wolf und Hugo Siegmeth als Duo „Flow“ kombinieren Laute und Theorbe, die zentralen Instrumente der Alten Musik, mit dem erst vor knapp 200 Jahren erfundenen Saxofon. In dem Konzert widmet sich „Flow“ Werken von Claudio Monteverdi, George Gershwin, John Dowland und Miles Davis, Georg Friedrich Händel und Thelonious Monk. BR-Klassik zeichnet die Veranstaltung auf, die Ausstrahlung ist am 5. Januar 2018 um 23.05 Uhr in der Reihe „Jazztime“ zu hören.      

Hugo Siegmeth sieht sich als einen europäischen Jazzmusiker, für den es selbstverständlich ist, auch klassische Musik als Improvisationsfeld zu nutzen – wie zum Beispiel auf seinem Album „Passacaglia“ und auf der aktuellen Duo-CD „Jazz & Renaissance – From Italy to Brazil“ mit Axel Wolf.  Der aus dem Banat stammende, Münchner Saxofonist wurde 1998 mit dem Bayerischen Jazzförderpreis und 2015 mit dem Förderpreis für Musik der Landeshauptstadt München ausgezeichnet, sowie 2001 mit dem New Generation Award des Bayerischen Rundfunks. Auf internationalen Festivals und Bühnen ist er mit eigenen Bands und als Solist verschiedener Ensembles präsent – zuletzt im September mit dem Bruckner Orchester Linz. Seit 2006 komponiert und produziert Siegmeth außerdem Filmmusiken.    

Der international gefragte Lautenist Axel Wolf, Echopreisträger 2013 in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“, ist einer der profiliertesten Vertreter seines Instruments. Das Spektrum seiner musikalischen Aktivitäten erstreckt sich vom Solospiel über Kammermusik bis hin zur Oper. Bei Opern-, Konzert- und CD-Produktionen arbeitete er mit Dirigenten wie Peter Schreier und Enoch zu Guttenberg zusammen.  BR-Klassik zeichnet das Konzert auf und sendet es am Freitag, 5. Januar 2018, um 23.05 Uhr in der Reihe „Jazztime“, sowie parallel im Internet unter br-klassik.de.