Music in Africa: „ACCES 2018“

Das Goethe-Institut und die Siemens Stiftung sowie weitere regionale Organisationen unterstützen eine Konferenz über und für das Musikleben in Afrika.

Die afrikanische Musikindustrie wächst kontinuierlich, gleichzeitig werden Fragen zum Umgang mit Streaming und Piraterie immer dringlicher. Um Einblicke in aktuelle Themen der afrikanischen Musikbranche zu bekommen, Kooperationen untereinander zu ermöglichen und den Ideenaustausch zu fördern hat die Music in Africa Foundation in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Siemens Stiftung die Konferenz „ACCES“ ins Leben gerufen.

In diesem Jahr bringt die Plattform vom 15. bis zum 17. November in Nairobi rund 40 afrikanische und internationale Musikunternehmerinnen in Workshops, Live-Performances oder Diskussionsrunden zusammen. Die Konferenz Music in Africa Conference for Collaboration, Exchange and Showcase (kurz „ACCES“) ist eine 2017 ins Leben gerufene Plattform für Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt mit dem Ziel, ihnen Einblicke in die afrikanische Musikszene zu geben und den Austausch von Ideen untereinander zu ermöglichen. Vom 15. bis zum 17. November findet die Konferenz in diesem Jahr in Nairobi (Kenia) statt. In Workshops, Diskussionen und Präsentationen geben Referierende aus afrikanischen Musikunternehmen Einblicke in Themen wie dem Umgang mit Musik-Streaming, neuen Vertriebsmodellen und neuen Technologien. Abgerundet wird das Programm durch Live-Performances von afrikanischen Musikerinnen und Musikern im Kenya National Theatre, Nairobi, Kenia.

Eröffnet wird die Konferenz am 15. November im Nationaltheater Kenia unter anderem mit Auftritten verschiedener kenianischer Musiker und Musikerinnen, wie Maia & the Big Sky, Winyo und Eric Wainaina. Am 16. November 2018 sprechen afrikanische Musikunternehmerinnen und –experten wie Shyqo Koinange (Leiterin der Musikabteilung des kenianischen Unternehmens Mdundo), John Ajah (Geschäftsführer von Spinlet, Nigeria) oder Gillian Ezra (Geschäftsführerin von Deezer, Südafrika) über Chancen und Herausforderungen des wachsenden afrikanischen Streaming-Markts. In interaktiven Workshops zu Themen wie „Digital strategies for artists“, „DJ essentials“ oder „Music production essentials“ geben Expertinnen und Experten wie Jude Clark (Joose Digital), SURAJ (DJ und Produzent) oder Tim 'Ennovator' Rimbui (Produzent und Tontechniker) wesentliche Grundlagen ihrer Arbeit weiter. Abgerundet werden die Konferenztage mit Auftritten und Live-Performances von afrikanischen Künstlerinnen und Künstlern wie etwa Djeneba & Fousco, Kidum & the Bodaboda Band oder der Sängerin Suzan Kerunen. „ACCES 2018“ ist eine Veranstaltung der Music In Africa Foundation.

www.musicinafrica.net/acces