Logo der Music in Africa Foundation. Bild: Siemens Stiftung

Logo der Music in Africa Foundation. Bild: Siemens Stiftung

Musik in Afrika - einen Klick entfernt

Die Music In Africa Foundation (MIAF) besteht seit fünf Jahren. Darauf weist die Siemens Stiftung hin.

Die Music In Africa Foundation (MIAF) unterstützt den afrikanischen Musiksektor und schafft neue Chancen für Musiker durch die Vernetzung von mittlerweile 38 Ländern. Vor fünf Jahren wurde MIAF in Zusammenarbeit mit der Siemens Stiftung und dem Goethe-Institut gegründet, um den Aufbau und den Betrieb des Online-Portals Music In Africa voranzutreiben, mittlerweile sind auch zahlreiche Offline-Projekte dazugekommen.

Das Musikportal www.musicinafrica.net ist die erste Anlaufstelle, wenn es um Informationen über die Musik afrikanischer Länder geht. Dabei spielt auch dergesellschaftliche und politische Einfluss eine Rolle, den die Musik in vielen afrikanischen Ländern hat. „Jetzt, da sich die Welt immer schneller dreht, brauchen wir kreative Köpfe und starke Vorreiter aus der Kultur, die zu einem positiven Wandel in der Gesellschaft beitragen können“, so Dr. Nathalie von Siemens anlässlich des Jubiläums.

Über die Jahre hat die Stiftung weitere Projekte entwickelt. So etwa die jährlich stattfindende panafrikanische Music In Africa Conference For Collaborations, Exchange And Showcases (ACCES), die Musikern, Produzenten, Organisatoren und Kulturakteuren die Chance bietet, Ideen auszutauschen und neue Talente zu entdecken. ACCES findet im November 2018 in Nairobi, Kenia, statt.

Damit sich auch Musiker aus afrikanischen Konflikt- und Krisenregionen über die Grenzen hinweg vernetzen können, hat MIAF gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt Music in Africa Connects (MIAConnects) ins Leben gerufen. Die Musiker erhalten Trainings und haben die Chance in afrikanischen und internationalen Festivals aufzutreten.

Mit dem Projekt Instrument Building and Repair (IBR) fördert die MIAF die Professionalisierung des Instrumentenbaus. 2019 werden Auszubildende und junge Experten aus ganz Afrika zusammenkommen, um den Bau verschiedener Instrumente zu erlernen und zu erfahren, wie man aus diesem Wissen Geschäftsmodelle entwickeln kann. Die MIAF-Vorsitzende Aisha Deme ist stolz auf den Erfolg der letzten Jahre: „Die Reise war spannend und herausfordernd. Wir sind sehr stolz auf die vergangenen fünf Jahre, die von harter Arbeit, Wachstum und Transparenz geprägt waren – stets mit der klaren Vision, die führende Quelle für Information und Austausch im und für den afrikanischen Musiksektor zu sein.“