Auch die Formation Luciel tritt bei der Musik in den Häusern der Stadt auf. Bild: Peter Tuemmers

Auch die Formation Luciel tritt bei der Musik in den Häusern der Stadt auf. Bild: Peter Tuemmers

Musik in den Häusern der Stadt

Hauskonzerte mit "au" geschrieben: Im November wird die Tradition der Begegnung zwischen Musikern und Zuhörern ohne die Distanz eines Bühnenraums wieder gelebt.

Viele Bühnenkünstler schätzen bei ihren Auftritten eine dichte Atmosphäre und die Nähe zum Publikum. Kein Wunder, dass das Festival „Musik in den Häusern der Stadt" alljährlich nicht nur bei den Besuchern beliebt ist. In diesem Jahr treten vom 13. bis 18. November 244 Musiker bei 79 Konzerten an ungewöhnlichen Orten in Köln, Bonn und Hamburg auf und versprechen wieder Erlebnisse für viele Geschmäcker – nicht zuletzt auch dank der liebevollen Betreuung der 78 Gastgeber. Der Kartenverkauf beginnt am 9. Oktober 2018 für Köln und Bonn sowie am 16. Oktober 2018 für Hamburg.

Jedes Konzert des Festivals ist einzigartig. Dazu trägt die Vielfalt des Programms bei, das mit Klassik, Jazz, Soul, Funk ,Pop, Blues, Tango, Balkan, Fado, Mambo, Gypsy, Klezmer, Flamenco, Chansons, Singer-Songwriter, Weltmusik, Crossover sowie Experimentellem und Improvisiertem kaum einen Musikwunsch offen lässt. Mit dabei sind Größen wie Heiner Wiberny, die Wasserfuhr-Brüder, die Band „Sommerplatte" des diesjährigen Echo-Preisträgers Hanno Busch, Bodek Janke mit East Drive oder das Esmé Quartett, junge Talente wie Teilnehmer des Tonali-Preises, der Cellist Carlo Lay oder das Tobias Haug Quartett und Neuentdeckungen wie das Vokalquartett Of Cabbages and Kings, Corinne Bahia oder die Pianistin Josephina Lucke.

Nicht weniger attraktiv sind auch die vielen Häuser, die die Gastgeber eigens für das Festival bereitstellen: von Wohnzimmern und Villen über Lofts, Galerien, Manufakturen und Ladenlokale bis zu einem Zirkusquartier, einem ehemaligen Pferdestall, einer Synagoge sowie historischen Gebäuden. Sie alle präsentieren sich auch dank der persönlichen Atmosphäre als ideale Bühne für einen individuellen Konzertgenuss. Über „Musik in den Häusern der Stadt" „Musik in den Häusern der Stadt" des KunstSalon Köln e.V.startete mit wenigen Konzerten und zwei Ausgaben im Jahr 1998 in Köln und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Kulturangebot. In der Folgezeit organisierte der KunstSalon das Festival einmal jährlich auch in weiteren Regionen Deutschlands. Seit 2014 sind Köln, Bonn und Hamburg die ständigen Festivalorte. Das Festival wird ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert, die vor allem von den Gastgebern sowie zahlreichen Förderern und Sponsoren stammen. Gesamtfestival- und Programmleiterin Marie-Katrin Schnermann ist für den Standort Köln zuständig, während Brigitte Pütz in Bonn sowie Maike Schäfer und Berit Rapp in Hamburg verantwortlich sind.

http://www.kunstsalon.de/festivals/musik-in-den-haeusern-der-stadt/