Musikalische Ideen zu Karl Marx

Die Birmingham Contemporary Music Group ruft einen internationalen Kompostionswettbewerb zu Karl Marx aus. Mit dabei: der Hessische Rundfunk.

Anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx hat sich die Birmingham Contemporary Music Group mit der Karl Marx Ausstellungsgesellschaft Trier, der Kammermusikalischen Vereinigung Trier und dem Hessischen Rundfunk zusammengeschlossen, um einen Internationalen Kompositionswettbewerb auszurufen.

Komponistinnen und Komponisten weltweit sind dazu eingeladen, Partituren einzureichen, die Marx‘ Leben, seine Erkenntnisse oder ihre Zukunftsperspektiven reflektieren. Es werden Preise im Gesamtwert von über 18.000 Euro in den Kategorien Ensemble, Duo, und Radiophone Klangkunst vergeben; prämierte Werke werden von der Birmingham Contemporary Music Group sowohl in Marx‘ Geburtsstadt Trier als auch in Birmingham im September 2018 aufgeführt. Der Wettbewerb wird vom Verein zur Förderung des Jubiläumsprogrammes des Karl Marx Jahres in Trier organisiert und in neun Sprachen veröffentlicht. Einsendeschluss für die Kompositionen ist der 29. Juni 2018 um 9 Uhr.

Als Student hat Marx unter dem Titel "Wilde Lieder" Gedichte veröffentlicht; niemals danach jedoch hat er sich poetisch oder zu ästhetischen Fragen eingehend geäußert. Der Wettbewerb findet in folgenden drei Kategorien statt: Ensemble (Preise von 4.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro) Duo Gesang und Instrument (Preise von 3.000 Euro, 2.000 Euro und 1.000 Euro), Sound art/radiophonic (zur Ausstrahlung im Hessischen Rundfunk auf hr2–kultur) sowie bei Ausstellungen und öffentlichen Veranstaltungen (Preise von 1.000 Euro, 750 Euro und 500 Euro). Die Gewinnerpartituren der jeweiligen Kategorie werden durch die Birmingham Contemporary Music Group am 1. und 2. September in Trier und anschließend in Birmingham, Großbritannien, prämiert.

Der Jury gehören an: Julian Anderson, Professor für Komposition an der Guildhall School of Music & Drama in London, Carola Bauckholt, Professorin für zeitgenössische Musik an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, Stefan Fricke, Redakteur für Neue Musik/ Klangkunst beim Hessischen Rundfunk (hr2-kultur) in Frankfurt am Main, Franz Martin Olbrisch Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber, Dresden, Celeste Oram von der New Zealand/University of California San Diego und Stephan Meier, künstlerischer Leiter der Birmingham Contemporary Music Group, Birmingham.

www.bcmg.org.uk/wilde-lieder