Familiäre Atmosphäre bei der Musikwoche in Hitzacker. Foto: Christian Sagawe.

Familiäre Atmosphäre bei der Musikwoche in Hitzacker. Foto: Christian Sagawe.

Musiker und Zuhörer in Kontakt

Die 30. Musikwoche Hitzacker ist ausgeklungen. Mit einem „Paukenschlag“ hatte Albrecht Mayer unter seiner neuen künstlerischen Leitung und der programmatischen Gestaltung von Markus Bröhl das Festival eröffnet. Nach musikalisch erfüllten Tagen endete die Musikwoche Hitzacker mit einer selten zu hörenden Streichorchester-Fassung von Beethovens „Pastorale“.

Viele renommierte Künstler waren in den ersten März-Tagen in Hitzacker zu Gast. Mit Begeisterung aufgenommen wurden Auftritte wie die der Pianisten Igor Levit und Markus Becker, des Cembalisten Mahan Esfahani, des Klarinettisten Andreas Ottensamer, des Hornisten Felix Klieser, des Fagottisten Bence Bogányi oder des Cellisten Gabriel Schwabe.

Stimmlich überzeugten die Sopranistin Ania Vegry und der Bariton Timothy Sharp das Publikum. Besondere Momente waren auch in zwei Rezitationskonzerten unter Mitwirkung von Maria Schrader und Joachim Król zu erleben. Beim Eröffnungs- und Abschlusskonzert brillierten die Hamburger Symphoniker und die Kammerakademie Potsdam. Auch das Ensemble New Seasons bescherte den Besuchern gemeinsamen mit weiteren Künstlern in einem Gesprächskonzert einen sehr besonderen Abend.

Dr. Dörte Schmieta, Vorsitzende des Fördervereins der Musikwoche Hitzacker, freut sich über die positive Resonanz der Konzertbesucher: „Das Besucherinteresse an der 30. Musikwoche Hitzacker unter der neuen künstlerischen Leitung Albrecht Mayers war sehr groß. Nach unseren Schätzungen war rund die Hälfte von ihnen in diesem Jahr zum ersten Mal bei der Musikwoche. Das Programm mit dem Festivalthema „Pastorale“, die Fülle an renommierten, aber auch neu zu entdeckenden Künstlern, die hohe Qualität der Darbietungen, die Vielseitigkeit der Veranstaltungsarten und das persönliche Auftreten und die Nahbarkeit Albrecht Mayers haben die Konzertbesucher begeistert.“

„Die Musikwoche Hitzacker überzeugt nicht nur durch die fantastischen Musiker, die wir in diesem Jahr eingeladen haben, und das wunderbare Programm. Die besondere Note ist die persönliche Festival-Atmosphäre, die die Besucher, aber auch wir Künstler, sehr genießen. Hitzacker und das Publikum sind eine Familie geworden, und das finde ich etwas ganz außergewöhnlich Schönes“, beschreibt Albrecht Mayer seine Eindrücke. Das dörfliche Ambiente der kleinen Stadt an der Elbe empfindet Mayer als etwas sehr Besonderes, da man sich vor und nach den Konzerten begegne und des Öfteren in ein Gespräch verwickelt werde. Denn dann könne man über das Erlebte sprechen und die Eindrücke teilen.

„Fantasien“ – so lautet das Thema der nächsten Musikwoche Hitzacker vom 3. bis 12. März 2017. In variationsreichen Konzertformaten werden die Besucher erfahren, wie Komponisten unterschiedlicher Epochen ihre „Fantasien“ zum Ausdruck gebracht haben. Bedeutende Musiker wie die Geigerin Tianwa Yang, der Bratschist Nils Mönkemeyer, der Pianist Boris Giltburg und der Cembalist Vital Julian Frey werden bei der kommenden Musikwoche in Hitzacker zu Gast sein