Florence Foster Jenkins Joyce DiDonato. Foto: Ralf Pleger

Florence Foster Jenkins Joyce DiDonato. Foto: Ralf Pleger

Mut zur Hässlichkeit: Joyce diDonato

Die Aufnahmen von Florence Foster Jenkins sind sicher einer der eigenartigsten Tonträger der Schallplattengeschichte. Aber wer war diese Frau? Joyce diDonato schlüpft in ihre Rolle. Ob sie die Antwort weiß?

Kino-Doku über Florence Foster Jenkins: Für Belcanto-Fans könnte das eine kuriose Sache werden. Erstmals wird der „Königin der Dissonanzen“ ein umfassender Kino-Dokumentarfilm gewidmet. Der Emmy-nominierte Regisseur Ralf Pleger porträtiert Florence Foster Jenkins als exzentrische Persönlichkeit und erforscht das Phänomen ihres eigenartigen Erfolgs.

Auf dokumentarischer Ebene treten neben namhaften Experten auch Zeitzeugen auf, die Florence Foster Jenkins noch erlebt haben. Darüber hinaus präsentiert der Film Archivfunde, unveröffentlichte Privatfotos und originale Tonaufnahmen.

Dabei stellt sich heraus, dass der Karriereweg der Foster Jenkins von Skandalen und dunklen Geheimnissen begleitet war. Neben der dokumentarischen Spurensuche erweckt Die Florence Foster Jenkins Story in inszenierten Szenen die selbst ernannte Operndiva zu ganz neuem Leben. In die Rolle der seltsamsten Sängerin aller Zeiten schlüpft dabei eine sehr erfolgreiche Sängerin der Gegenwart: Joyce diDonato.

Die Dreharbeiten für den Film starten dieser Tage in New York und enden im Februar in Hamburg. In die Kinos kommt der Film im November 2016.