Hier gilt's der Kunst - aber nur der Richard Wagners. Bild: BR/Sadt Bayreuth

Hier gilt's der Kunst - aber nur der Richard Wagners. Bild: BR/Sadt Bayreuth

Nachklang mit Experten-Analyse

BR Klassik überträgt am Montag, 25. Juli, ab 15.57 Uhr live aus dem Bayreuther Festspielhaus im Hörfunk und im Videostream auf br-klassik.de/concert den neuen Parsifal. Am Samstag, 30. Juli, wird die Fernsehfassung um 20.15 Uhr in 3sat ausgestrahlt.

Die Liste prominenter Künstler-Absagen bei den Bayreuther Festspielen reicht von Wim Wenders bis Lars von Trier. In diesem Jahr muss die Premiere und einzige Neuproduktion der Festspiele den Ausstieg des kompletten ursprünglich engagierten Leitungsteams verkraften. 20 Tage vor der Premiere der Neuinszenierung übernahm Hartmut Haenchen die musikalische Leitung des „Parsifal“, nachdem der lettische Stardirigent Andris Nelsons um die Auflösung seines Vertrags für 2016 gebeten hatte. Hartmut Haenchen, der den „Parsifal" bereits an der Berliner Staatsoper, in Stuttgart, Amsterdam, Paris und Brüssel dirigiert hat, steht zum ersten Mal am Pult der Bayreuther Festspiele.

Star-Tenor Klaus Florian Vogt in der Titelrolle und Bassist Georg Zeppenfeld als Gurnemanz bilden die Eckpfeiler einer hochinteressanten Sängerriege. Regisseur Uwe Eric Laufenberg wird in seinem Debüt auf dem Grünen Hügel die religiöse Seite des „Parsifal“ herausstellen.

Auch die anderen Produktionen der Festspiele werden im Rahmen der „Festspielzeit“ auf BR-KLASSIK als Direktübertragung oder als Live-Mitschnitt gesendet.

Außerdem bietet BR-KLASSIK in seinen Magazinen „Allegro“, „Leporello“, „Piazza“ und „Meine Musik“ Gespräche vor und hinter den Kulissen, Porträts, Kritiken und aktuelle Reportagen aus Bayreuth.