Dritter Preis in Genf für Seung-Jick Kim. Foto: Anne-Laure Lechat

Dritter Preis in Genf für Seung-Jick Kim. Foto: Anne-Laure Lechat

Nächstes Jahr geht es um Komponisten

In der 71. Auflage des Genfer Musikwettbewerbs konnten sich Sänger und Streichquartette präsentieren. Die Sänger wurden im Finale vom Orchestre de la Suisse Romande begleitet. Sehr erfolgreich war das deutsche Vision String Quartet.

Das junge deutsche Vision Streichquartett hat den Wettbewerb in Genf gewonnen. Es gewann den ersten Preis und alle Sonderpreise (Publikumspreis, Preis des jungen Publikums, "Concerts de Jussy"-Preis und "Coup de coeur Breguet"-Preis). Dem Quartett, das seinen Sitz in Berlin hat, gehören an: Jakob Encke, Daniel Stoll, Leonard Disselhorst und Sander Stuart.

"2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit unter den jungen Streichquartetten etabliert. Mit der Wandlungsfähigkeit zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire und Eigenkompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock, stellen die vier jungen Musiker aus Berlin zur Zeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf", heißt es auf der Internetseite des Quartetts, das für den Sommer des kommenden Jahres seine erste CD plant und bereits viele Konzerte spielt.

Bei dem getrennt davon durchgeführten Wettbewerb für Sänger gewann niemand den ersten Preis. Den dritten Rang teilten sich der Koreaner Seung-Jick Kim und die Schweizerin Marina Viotti. Den zweiten Preis und sämtliche Sonderpreise erhielt der deutsche Tenor David Fischer, der dem Ensemble der Bonner Oper angehört.