Andris Nelsons. Foto: Marco Borggreve/Deutsche Grammophon

Andris Nelsons. Foto: Marco Borggreve/Deutsche Grammophon

Nelsons erhält Preis aus Dresden

Freude bei der Deutschen Grammophon: Der lettische Dirigent Andris Nelsons hat ein feines Gespür dafür, Publikum und Kritik für Musik zu begeistern. Jetzt wird er für sein besonderes Engagement in Sachen Musikvermittlung mit dem Preis der Dresdner Musikfestspiele ausgezeichnet.

In den letzten zehn Jahren hat Andris Nelsons sich als einer der gefragtesten Dirigenten weltweit etabliert und steht regelmäßig am Pult der besten internationalen Orchester, wie beispielsweise den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, oder dem Boston Symphony Orchestra, dessen musikalischer Leiter er seit 2014 ist.

Mit dem amerikanischen Spitzenorchester nimmt Nelsons bei der Deutschen Grammophon einen Schostakowitsch Zyklus auf, aus dem die zweite Aufnahme mit den Symphonien Nr. 5, 8 und 9 im Mai erscheint. Ab der Saison 2017/2018 übernimmt Nelsons zusätzlich in Leipzig das Amt des Gewandhauskapellmeisters.

In der Vergangenheit haben bereits Künstler wie Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker oder die Pianistin Hélène Grimaud den von der Uhrenmanufaktur Glashütte gestifteten Preis der Dresdner Musikfestspiele erhalten. In diesem Jahr darf sich Andris Nelsons während des Gastspiels des Boston Symphony Orchestra in der Dresdner Frauenkirche über die begehrte Auszeichnung freuen.