Neue Inhalte der Musikplattform „Music In Africa“

„Innerhalb von zwei Jahren ist Music In Africa zur größten und wichtigsten Musik-Informationsplattform auf dem Kontinent geworden“, freut sich Eddington Hatitye, Direktor der Music In Africa Foundation.

 

„Music In Africa“ bringt das kreative Potenzial der 54 Länder Afrikas zusammen: Über 120 englisch- und französischsprachige Autoren vom ganzen Kontinent schreiben über die afrikanische Musiklandschaft. Die Webseite richtet sich vorrangig an afrikanische Musiker, Konzertveranstalter, Fans und Journalisten – aber auch an Interessierte aus aller Welt. Sie wurde jetzt um wichtige Elemente erweitert, etwa ein Buchungstool und kostenlose Video-Streamings.

Im November 2014 ging „Music In Africa“ online und veröffentlicht seither von afrikanischen Journalisten und Musikexperten verfasste Artikel und gut recherchierte Hintergrundinformationen. Die Music In Africa Foundation betreut die Seite redaktionell mit einem 15 köpfigen Team und Büros in Johannesburg, Nairobi, Kinshasa, Lagos und Dakar.

Nach einer umfassenden Nutzeranalyse wurde die Internetseite nun inhaltlich, strukturell und im Erscheinungsbild komplett überarbeitet und bietet jetzt noch mehr Möglichkeiten zur Vernetzung und Weiterbildung. Musikfans dürfen sich über unterschiedlichste Soundtracks, auch abseits des Mainstreams, freuen.

Die Themen der Webseite sind breit gefächert: Die Chancen der Digitalisierung stehen ebenso im Blickpunkt wie der immense gesellschaftliche und politische Einfluss von Musik in vielen afrikanischen Ländern. Jens Cording, Projektleiter bei der Siemens Stiftung, dazu: „Musik erzählt so viel über Afrika: über Gesellschaft, Politik und den Alltag der Menschen. Music In Africa erleichtert den Austausch über Kulturgrenzen hinweg, stärkt so lokale Identitäten und ermöglicht gegenseitiges Verständnis.“ Noemie Njangiru vom Goethe-Institut Johannesburg: „Wir sind froh über die hohe Akzeptanz, die Music In Africa in den Musikszenen auf dem Kontinent genießt. Das afrikanische Team tauscht sich intensiv mit Musikern vor Ort aus – das merkt man der Seite an.“ Die Internetseite wurde von der Siemens Stiftung und vom Goethe-Institut ins Leben gerufen.

musicinafrica.net