Klassiker der Moderne, aktuell in Leipzig: Lulu mit Rebecca Nelsen und Patrick Vogel als Maler. Bild: Tom Schulze

Klassiker der Moderne, aktuell in Leipzig: Lulu mit Rebecca Nelsen und Patrick Vogel als Maler. Bild: Tom Schulze

Neue Musik zur Heimat-Frage

Wie klingt Heimat? Auf diese offene Frage sucht die Oper Leipzig die individuellen Antworten von Komponisten. Das Preisgeld von 2.000 Euro ist allerdings dazu angetan, den heimatlichen Etat sehr zu schonen.

Die Oper Leipzig lobt unter dem Motto »Wie klingt Heimat?« erstmalig einen Kompositionswettbewerb aus. Die von einer fünfköpfigen Fachjury prämierten Kompositionen werden bei einem Preisträgerkonzert am 26. Juni 2019 im Konzertfoyer der Oper Leipzig zur Uraufführung gebracht. Der Förderkreis der Oper Leipzig stellt ein Preisgeld von 2.000 Euro zur Verfügung. Den Jury-Vorsitz übernimmt der Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, Prof. Ulf Schirmer. Der Jury gehören außerdem Prof. Gerd Kühr von der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Prof. Carolin Widmann von der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig, Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto von der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar und Daniela Brendel vom Ricordi Verlag an.  

Die Ausschreibung zum Wettbewerb läuft aktuell über die Homepage der Oper Leipzig sowie fachspezifische Portale. Ziel der musikalischen Spurensuche ist neben der Förderung junger Komponistinnen und Komponisten auf dem Gebiet zeitgenössischer Musik die Anregung zur künstlerischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen. Basierend auf dem vorgegebenen Thema soll eine Komposition von ca. 10 Minuten für Sologesang, ein Instrument (ad libitum) und Klavier (ad libitum) geschaffen werden. Teilnahmeberechtigt sind junge Komponistinnen und Komponisten unter 35 Jahren aller Nationalitäten. Einsendeschluss ist am 31. Januar 2019.