Ensemble Musikfabrik. Foto: Jonas Werner Hohensee

Ensemble Musikfabrik. Foto: Jonas Werner Hohensee

Neue Produktionen aus der Musikfabrik

Neue Musik zum Downloaden und Streamen: Das Ensemble Musikfabrik nutzt für die Selbst-Vermarktung der Aufnahmen mit Neuer Musik konsequent auch die Übertragung durch das Internet.

Zahlreiche neue Titel sind ab sofort im Label Musikfabrik erhältlich. Seit 2014 wurden somit insgesamt 42 Tracks von 26 Komponisten auf dem Onlinelabel des Ensemble Musikfabrik veröffentlicht, darunter 15 Ersteinspielungen. Mit dabei sind u.a. Werke von Pierre Boulez, John Cage, Kaija Saariaho und Luciano Berio oder das Stück Winter Seeds (1993/ 2015) des kürzlich verstorbenen Klaus Huber in einer Version für Akkordeon und Streichtrio, dessen Uraufführung der Komponist im Jahr 2015 beiwohnte.

Seit 2014 dokumentiert das Label Musikfabrik mit Produktionen aus dem hauseigenen Studio einen besonderen Teil der künstlerischen Arbeit des Ensembles. Das Gesamtprogramm beinhaltet vor allem Werke, die den Musikern des Ensemble Musikfabrik besonders am Herzen liegen. Jeder Solist trifft die Auswahl selbst, wie auch bei den Solokompositionsaufträgen, die das Ensemble seit 2012 mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW vergibt. Ziel ist es, auch diese sehr persönlichen Kompositionen, die aus dem regen Dialog zwischen Komponisten und Interpreten hervorgehen, auf Dauer weltweit verfügbar zu machen. Ein Beispiel hierfür ist die Neuveröffentlichung von John Zorns Merlin (2015), das für Marco Blaauw und seine Doppeltrichtertrompete komponiert wurde. Der in regelmäßigen Abständen erweiterte Bestand umfasst neben Solowerken auch Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen.

Alle Werke sind als Download bei den üblichen Internet-Musikplattformen und Streaming-Diensten erhältlich, sodass jeder Online-User die Möglichkeit hat sich seine eigene, individuelle „Kompilation" zusammenzustellen und diese an beliebigen Orten zu hören.

Neu beim Label Musikfabrik:

Pierre Boulez | Dialogue l'ombre double (1984, Fassung für Flöte und Tonband von Helen Bledsoe)
Toshio Hosokawa | Threnody to the victims of Tohoku Earthquake 3.11 (2011)
Luciano Berio |  Sequenza I (1958)
Klaus Huber | Winter Seeds (1993/2015)
John Zorn | Merlin (2015)
Nicolaus A. Huber | Solo mit Koonstück (2000) und Versuch zu ‚Versuch über Sprache' (1970)
John Cage | Suite for Toy Piano (1948)
Kaija Saariaho | Sept Pallions (2000)
Johannes Fischer | Ballroom, Lee Plaza Hotel [the ruins of Detroit] (2016)
Petros Ovsepyan | Precipitate/Reciperated (2013)

www.musikfabrik.eu