Florian Csizmadia. Foto: Vincent Leifer

Florian Csizmadia. Foto: Vincent Leifer

Neuer GMD für Stralsund, Greifswald und Putbus

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 wird Florian Csizmadia Generalmusikdirektor am Theater Vorpommern. In der laufenden Theatersaison war die Position des Generalmusikdirektors bereits kommissarisch durch ihn besetzt worden.

Grund für die Interimsvereinbarung war die geplante Fusion des Theaters Vorpommern mit der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz, welche auch das Philharmonische Orchester Vorpommern betroffen hätte. Mit dem Theaterpakt vom Juni 2018 zwischen der Landesregierung und den Theaterträgern wurden die Fusionspläne inzwischen beendet. Jetzt hat Florian Csizmadia einen Vertrag für drei Spielzeiten mit Beginn am 1. August 2018 unterzeichnet.

„Wir freuen uns, dass Florian Csizmadia seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Vorpommern und dem Musiktheater-Ensemble sowie dem Ballett Vorpommern fortsetzen wird. Das hervorragende künstlerische Niveau der Philharmonischen Konzerte, der Opern- und Ballettproduktionen wird vom Publikum in Stralsund, Greifswald und Putbus sehr geschätzt, wie auch die Besucherzahlen der aktuellen Saison eindrucksvoll belegen“, sagte Intendant Dirk Löschner über den Dirigenten und promovierten Musikwissenschaftler.

Im September 2015 trat Florian Csizmadia sein Engagement als Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Vorpommern an. Hier dirigierte er bisher unter anderem Kálmáns Operette „Gräfin Mariza“, die Oper „Don Pasquale“ von Donizetti, Bizets „Carmen“, „Ein Maskenball“ von Verdi, André Previns Oper „Endstation Sehnsucht“ oder „Tosca“ von Puccini. Seine erste Konzertsaison 2017/18 war geprägt von kluger Konzertdramaturgie, hervorragenden Solistinnen und Solisten, einem Auftragswerk und einer enormen Bandbreite des sinfonischen Angebotes in stets überzeugenden Interpretationen. Über seine dirigentische Tätigkeit hinaus ist Florian Csizmadia intensiv an musikwissenschaftlichen Fragen interessiert. 2016 promovierte er an der Universität Hamburg mit einer Studie zum chorsinfonischen Schaffen des britischen Komponisten Edward Elgar.