Rapauke macht Musik für junge Ohren. Foto: Dominik Butzmann

Rapauke macht Musik für junge Ohren. Foto: Dominik Butzmann

Ohren auf - Rapauke macht Musik

Längst haben so gut wie alle Akteure der klassischen Musik begriffen, dass es künftig nur Publikum geben wird, wenn man es sehr aktiv einlädt und für das Zuhören interessiert. Das Netzwerk Junge Ohren ermutigt dazu mit dem "Junge Ohren Preis".

Freude in Köln und in Berlin: Die Musikvermittlungsprogramme des Gürzenich-Orchesters und des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin sind vom Netzwerk Junge Ohren ausgezeichnet worden. Das Netzwerk Junge Ohren, zu dessen Trägern u. a. der Bundesverband Musikindustrie, der Deutsche Musikverleger-Verband, die Deutsche Orchestervereinigung und Jeunesses Musicales Deutschland gehören, hat den "Junge Ohren Preis" zum elften Mal ausgelobt.

In der Kategorie "Produktion" ging ein Preis nach Köln für "ohrenauf". Das Besondere an diesem Programm: Es richtet sich nicht nur an Kinder, sondern an alle Generationen. In derselben Kategorie wurde das Berliner Orchester ausgezeichnet. Die Konzertreihe "Rapauke macht Musik" richtet sich an Kinder zwischen drei und sechs Jahren und wurde aus dem Orchester heraus entwickelt.

In der Kategorie "Exzellenz" wurde Thalia Kellmeyer mit dem Preis bedacht, die Leiterin des Nachwuchsprogramms am Freiburger Theater, die aktuell allerdings nicht arbeitet: Sie ist in Elternzeit.