Oper als musikalische Frühförderung

Erst Stockhausen, jetzt Oper für Babys: Das Theater Basel zeichnet sich durch den Mut aus, neue Wege des Hörens zu suchen. "Wickelkommoden und ausreichend Kinderwagenstellplätze sind vorhanden".

Im Inneren eines schützenden und weichen Raums begeben sich die Sänger und ihr Publikum zur ersten Opernerfahrung gemeinsam in die Berge: auf summende Bergwiesen, windige Gipfel und in stille Täler. Eine Geschichte ohne Worte, nur erzählt über die menschliche Stimme, den Gesang und über Bewegungen, die in ihrer Intensität und Entspannung, ihrer Melodie und Geräuschhaftigkeit, in Wiederholungen und Kontrasten auf die Welt der kleinen Kinder abgestimmt sind, den Zauber der Bergwelt zu beschwören.

Die Aufführung dauert 30 Minuten, ohne Pause. Wickelkommoden und ausreichend Kinderwagenstellplätze sind vorhanden. Zu erleben ist dieses Musiktheater für Säuglige am Donnerstag, 12. Januar 2017, 11.00 Uhr, in der Spielstätte Nachtcafé/Box.

Murmeli heißt dieses Stück Musiktheater für Babys bis zu 18 Monaten, ihre Eltern und Grosseltern, Gotten und Göttis. Inszenierung: Ania Michaelis, Musikalische Leitung: Christian Zehnder, Bühne: Marion Menziger, Kostüme: Lea Zeitman, mit: José Coca Loza (Bass), Sofia Pavone (Mezzosopran), Ye Eun Choi (Sopran), Mitgliedern von OperAvenir, dem Opernstudio des Theater Basel. Wie es klingt? Das ließ sich leider noch nicht voraushören.