Patricia Kopatchinskaja. Foto: Marco Borggreve

Patricia Kopatchinskaja. Foto: Marco Borggreve

Patricia Kopatchinskaja fällt aus

Die moldawische Geigerin muss pausieren, weil sie an der Hand verletzt ist. Neben einem Kammermusikprogramm in Hamburg sind auch Abo-Konzerte der Staatskapelle Berlin von der Absage betroffen.

"Mit großem Bedauern", so teilt die Pressestelle der Hamburg-Musik gGmbH mit, muss das quartet-lab sein Konzert am 26. November in der Hamburger Laeiszhalle absagen. Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja hat sich an der Hand verletzt und muss deswegen pausieren. Leider war es offenbar  nicht möglich, einen Ersatztermin für das Konzert in dieser Saison zu finden. Die weiteren Konzerte im Rahmen der Residenz von Patricia Kopatchinskaja bei den Elbphilharmonie-Konzerten sollen jedoch wie geplant stattfinden.

Die  Erkrankung der Geigerin macht sich auch an anderer Stelle bemerkbar: Beim dritten Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin am 18. und 22. November übernimmt Christian Tetzlaff für Patricia Kopatchinskaja den Solopart bei Bartóks Violinkonzert Nr. 2 unter der Leitung von David Afkham

In der Ausgabe Januar 2016 des FONO FORUM wird eine CD besprochen, an der Patricia Kopatchinskaja mitgewirkt hat: Gemeinsam mit Gidon Kremer und dessen Kremerata Baltcia hat sie zwei ruhige Werke von Giya Kancheli aufgenommen. Erschienen ist diese CD unter dem Namen "Chiaroscuro" beim Label ECM. Die Phase ihrer Genesung muss der Musikfreund also nicht ohne die Interpretationen dieser Künstlerin durchleben.