Sommer in Schwerin beim Festival Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Geert Maciejewski

Sommer in Schwerin beim Festival Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Geert Maciejewski

Positive Bilanz der Festspiele

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zählten im gerade zu Ende gegangenen Jahr rund 88.000 Besucher und verzeichnen damit erneut einen Besucherrekord. Das neue Festspieljahr startet in wenigen Tagen mit Simone Kermes.

Weit über 88.000 Menschen besuchten im Jahr 2016 die rund 170 Veranstaltungen und bescherten dem Festival in Mecklenburg-Vorpommern damit erneut ein Rekordjahr. Die Neujahrskonzerte lockten rund 700 Besucher ins Schloss Ulrichshusen. Der Festspielfrühling Rügen im März zog 5.000 Kammermusikfans auf Deutschlands größte Insel. Der Festspielsommer vom 17. Juni bis zum 17. September 2016 zählte 80.000 Besucher – mehr als je zuvor in der Festspielgeschichte. Und mehr als 3.000 Besucher kamen zu den Adventskonzerten in Ulrichshusen, Stolpe und Schwiessel. Mehr als 200 Stifter zählt die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern-Stiftung, deren Gesamtkapital bei ca. 2,9 Mio. Euro liegt.

Das Festspieljahr 2017 läutet Starsopranistin Simone Kermes, begleitet vom Barockensemble l'Ornamento am 7. und 8. Januar 2017 mit den Neujahrskonzerten im Schloss Ulrichshusen ein, für die es noch Karten gibt. Den Festspielfrühling Rügen vom 17. bis zum 26. März 2017 gestalten unter der künstlerischen Leitung des Bratschers Nils Mönkemeyer u. a. Meret Becker, Veronika Eberle, Matthias Schorn und Quadro Nuevo. Für diese Konzerte läuft der Vorverkauf ebenso auf Hochtouren wie für den Festspielsommer 2017. Vom 17. Juni bis zum 15. September werden Ute Lemper, Janine Jansen, die Berliner Philharmoniker und viele weitere hochkarätige Musiker erwartet. Als Preisträger in Residence ist der junge Schlagzeuger Alexej Gerassimez in 24 Konzerten zu erleben. Am 23. Februar erscheint das Gesamtprogramm des Festspielsommers, mit dem auch ein erweitertes Kinder- und Familienprogramm sowie die Adventskonzerte 2017 und Neujahrskonzerte 2018 bekannt gegeben werden.