Radio, das ins Auge geht

Der Bayerische Rundfunk gibt seinem Magazin mit neuer Musik für junge Leute einen neuen Namen und einen anderen Sendeplatz im Fernsehen.

Die junge Musik-Szene versammelt sich bei BR-Klassik künftig unter einem neuen Dach. Das bisherige trimediale Magazin „U21 – Vernetzt“ wird zu „Sweet Spot – Neugierig auf Musik“ und bekommt im Fernsehen einen neuen Sendeplatz. Statt wie bisher auf ARD-alpha ist Sweet Spot ab 27. Februar 2018 einmal im Monat dienstags um 23.45 Uhr im BR Fernsehen zu sehen. Ab 5. März laufen auch die übrigen U21-Formate im Radio, auf br-klassik.de und in den sozialen Netzwerken unter dem neuen Label Sweet Spot.   

Sweet Spot, das ist im akustischen Sinne der Platz in einem Raum, an dem der Klang am besten ist. Sweet Spot, das ist künftig auch das junge Klassik-Magazin des Bayerischen Rundfunks, die junge Sicht auf Klassik im Radio, im BR Fernsehen und im Netz: Es will "trendy, unverschämt, überraschend und humorvoll" sein. Hier sollen sich junge Musiker aus Klassik und Jazz treffen, Stars und solche, die es noch werden wollen, kreative Köpfe, musikalische Querdenker und alle, die die Musikwelt neu denken – ob Tubisten, Schlagzeugerinnen, Streichquartette, Big Bands oder Kammerorchester, so kündigt der Sender an. Sweet Spot will originelle Klänge entdecken, Musiktrends und die Künstler von morgen.

Oswald Beaujean, Leiter BR-Klassik: „Es begann als trimediales Experiment mit einer Kamera in einem Radiostudio und wurde Jahr für Jahr besser. Jetzt bekommen wir mit Sweet Spot die Gelegenheit, das Programm für die nächste Generation nicht nur im Netz und Radio, sondern mit mehr Video auch im BR-Fernsehen zu präsentieren. Und darauf freuen sich alle Beteiligten riesig.“  

Moderatorin Annekatrin Hentschel soll die persönliche Seite ihrer Gäste zeigen, Reporter sind in München, Donaueschingen, Salzburg oder Berlin unterwegs. Für die brenzligen Fragen ist „Kommissar“ Clemens Nicol zuständig. Jeden Monat lädt er im Videopodcast Künstler aus Klassik und Jazz zum "knallharten Verhör", wie der Sender es nennt.