Der Bayerische Rundfunk ist aktiver Medienpartner der Bayreuther Festspiele. Foto: BR/Stadt Bayreuth

Der Bayerische Rundfunk ist aktiver Medienpartner der Bayreuther Festspiele. Foto: BR/Stadt Bayreuth

Richard Wagner im gelben Rahmen

Die Deutsche Grammophon und die Bayreuther Festspiele intensivieren ihre Zusammenarbeit.

Nachdem man bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet hatte, freuen sich sowohl das Gelbe Label, als auch die die Bayreuther Festspielleitung über die neue Partnerschaft. Mit Beginn der Spielzeit 2016 wird es in jedem Jahr exklusiv auf Deutsche Grammophon eine zentrale Produktion der Festspielpremiere aus der jeweiligen Festspielsaison als Videodokument geben.

Der Präsident der Deutschen Grammophon, Dr. Clemens Trautmann, zeigte sich erfreut über die neue Phase einer bemerkenswerten musikalischen Beziehung: "Indem die Bayreuther Festspiele traditionsbewusste Partitur-Exegese mit innovativem Werkstattcharakter verbinden, prägen sie die Rezeptionsgeschichte von Wagners Werk bis heute besonders intensiv. Die Zusammenarbeit bedeutet eine ungeheure Bereicherung unseres Repertoires und hat bisher bereits außerordentlich inspirierte und hochklassige Aufnahmen hervorgebracht. Wir sind begeistert, diese Arbeit mit einer so fantastischen Institution fortsetzen zu können, und freuen uns sehr, das große Vermächtnis dieser Partnerschaft auch in der Zukunft lebendig zu halten. Ganz im Sinne von Richard Wagners Aufforderung 'Kinder, schafft Neues!'".

Den Anfang macht die zum 150. Jubiläum von "Tristan und Isolde" gefeierte Produktion von Katharina Wagner aus dem Jahre 2015 –  mit Stephen Gould und Evelyn Herlitzius unter dem Dirigat von Christian Thielemann. Im kommenden Jahr plant die Deutsche Grammophon eine Veröffentlichung der diesjährigen "Parsifal"-Produktion von Uwe Eric Laufenberg. 2018 wird sie das Bayreuth-Debüt von Regisseur Barrie Kosky mit "Die Meistersinger von Nürnberg" dokumentieren.