Roberta Peters als Adele in Die Fledermaus. Foto: Louis Mélançon/Metropolitan Opera Archives

Roberta Peters als Adele in Die Fledermaus. Foto: Louis Mélançon/Metropolitan Opera Archives

Roberta Peters ist tot

Frühe Karrieren sind bei Kolratursängerinnen keine Seltenheit. Aber mit 20 an der Met zu debütieren, das bleibt ein Phänomen. Jetzt ist Roberta Peters mit 86 Jahren verstorben.

Hiesigen Musikfreunden könnte sie vor allem als Königin der Nacht in der von Karl Böhm dirigierten Zauberflöten-Gesamtaufnahme der Deutschen Grammophon bekannt sein, die durch das Mitwirken von Fritz Wunderlich in die Annalen der Schallplattenhistorie eingegangen ist. Roberta Peters sang die Königin der Nacht, leicht, federnd, eher lieblich denn herb. Gestern ist Roberta Peters, die 1930 in der Bronx geboren wurde, verstorben. Dies meldet die Metropolitan Opera in New York auf ihrer Internetseite. Mit unfassbaren 20 Jahren debütierte Roberta Peters an der Met, mit 21 sang sie dort zum ersten Mal die Kölnigin der Nacht. Eine weitere Glanzrolle war die Rosina in Rossinis Barbier von Sevilla, die sie mit Robert Merrill bei RCA eingesungen hat. Es gibt einige Platten mit ihr und für die New Yorker sicher viele Erinnerungen an eine oder mehrere der 515 Vorstellungen, die Roberta Peters an der Met sang. In Europa war sie u. a. Gast an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen.

http://www.metopera.org/News-Flash/Met-News-Flash1/remembering-roberta-peters/