Im Januar dirigiert Mariss Jansons die Berliner Philharmoniker, jetzt wurde er in London geehrt. Bild: Bayerischer Rundfunk

Im Januar dirigiert Mariss Jansons die Berliner Philharmoniker, jetzt wurde er in London geehrt. Bild: Bayerischer Rundfunk

Royal Philharmonic ehrt Mariss Jansons

Ende Januar dirigiert er die Berliner Philharmoniker mit Bruckners Sechster. Jetzt zeichnet die Royal Philharmonic Society den lettischen Dirigenten Mariss Jansons mit ihrer Goldmedaille aus, die seit 1870 anlässlich des 100. Geburtstags von Ludwig van Beethoven verliehen wird.

Die Londoner Philharmonische Gesellschaft gab Beethovens Neunte Symphonie in Auftrag und pflegte eine enge Zusammenarbeit mit dem Komponisten, die Medaille trägt auch Beethovens Bildnis. Die Goldmedaille der Royal Philharmonic Society wird Mariss Jansons von der Pianistin Mitsuko Uchida auf der Bühne der Londoner Barbican Hall überreicht, unmittelbar nach einem Konzert des BR-Symphonieorchesters unter der Leitung seines Chefdirigenten.    

Die Royal Philharmonic Society: „Mariss Jansons ist einer der größten Musiker unserer Zeit. Sein Dirigat ist eine kraftvolle Kombination aus Disziplin und Inspiration, und seine herausragenden Darbietungen sind den Nuancen der Partitur von Natur aus treu, während sie mit neuen Entdeckungen und Einblicken in das Herz der Musik gefüllt sind. (…) Mariss Jansons ist der Musiker schlechthin und wir sind stolz darauf, ihn mit der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society zu ehren".    

Unter den Dirigenten, die bereits mit der RPS-Goldmedaille ausgezeichnet wurden, sind: Thomas Beecham; Bruno Walter; Arturo Toscanini; Felix Weingartner; Adrian Boult; John Barbirolli; Herbert von Karajan; Leonard Bernstein; Georg Solti; Colin Davis; Pierre Boulez; Claudio Abbado; Charles Mackerras und Nikolaus Harnoncourt.