Siegerin Juliia Muzychenko und Jurypräsident Siegfried Jerusalem beim Meistersinger-Wettbewerb in Nürnberg. Bild: Ludwig Olah

Siegerin Juliia Muzychenko und Jurypräsident Siegfried Jerusalem beim Meistersinger-Wettbewerb in Nürnberg. Bild: Ludwig Olah

Russin und Koreaner lassen Konkurrenz hinter sich

Beim Finale des 2. Internationalen Gesangswettbewerbs „Die Meistersinger von Nürnberg“ siegten die russische Sopranistin Iuliia Muzychenko im Allgemeinen Fach und der südkoreanische Tenor Alex Kim im Deutschen Fach.

Der erste Preis in beiden Kategorien ist jeweils mit 10.000 Euro dotiert. Die zweiten Preise, dotiert mit jeweils 6.000 Euro, gingen im Allgemeinen Fach an die russische Sopranistin Anna Denisova, im Deutschen Fach an die österreichische Sopranistin Astrid Kesser. Die dritten Preise (jeweils 4.000 Euro) wurden von den Juroren an die serbische Sopranistin Aleksandra Iovanovic im allgemeinen Fach und an den irischen Bariton Benjamin Russell vergeben. Mit dem Preis des Mozart-Vereins 1829 e.V. Nürnberg wurde der britische Tenor Theodore Brown ausgezeichnet. Den Preis des Richard-Wagner-Verbands Nürnberg für die beste Wagner-Interpretation des Abends erhielt ebenfalls der Südkoreaner Alex Kim, der im Wettbewerb vor zwei Jahren noch den 2. Preis im Allgemeinen Fach gewonnen hatte und seit Sommer 2017 dem Ensemble des Staatstheater Nürnberg angehört. Darüber hinaus war es der Abend Iuliia Muzychenkos: Die junge Russin erhielt neben dem Preis der Freunde der Staatsoper Nürnberg e.V., auch den Nachwuchsförderpreis und wurde außerdem von den Besucher des finalen Galakonzertes mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Einen Mitschnitt des Finalkonzert aus dem Opernhaus sendet BR-Klassik am 5. August 2018, von 13:05 bis 15 Uhr. Heute Abend (26. Juli 2018) präsentieren sich die Preisträger des Gesangswettbewerbs beim Open Air Konzert ab 20 Uhr auf dem Nürnberger Hauptmarkt, begleitet von der Staatsphilharmonie Nürnberg unter der Leitung von GMD Marcus Bosch. Das Konzert wird am Vorabend des Bardentreffens in Kooperation mit dem Projektbüro des Kulturreferats Nürnberg durchgeführt, der Eintritt ist frei. Der Platz ist nicht bestuhlt, Besucher können jedoch in bester Klassik-Open-Air-Manier ihre Sitzgelegenheiten mitbringen.