Bild: Bundeswettbewerb Gesang A. Zöhrer

Bild: Bundeswettbewerb Gesang A. Zöhrer

Sänger aus der ganzen EU können mitmachen

Selbst der Bundeswettbewerb Gesang kommt nicht mehr ohne Daniel Hope als Moderator aus. Na ja, vielleicht hatte Götz Alsmann keine Zeit. Aber eigentlich geht es ja ohnehin um die jungen Sänger. Die kommen erstmals aus der ganzen EU.

So viele Vorauswahlen hat es beim Bundeswettbewerb Gesang noch nie gegeben! In insgesamt neun deutschen Städten castet die renommierte Jury in diesem Jahr die besten Operntalente, um möglichst vielen Nachwuchskünstlern eine Chance auf einen der begehrten Preise zu geben. Zudem sind erstmals auch Künstler mit EU- oder Schweizer Pass zugelassen, wenn sie in Deutschland seit mindestens zwei Semestern Gesang studieren oder einen Abschluss erworben haben.

Insgesamt 250 Anmeldungen sind in diesem Jahr eingegangen, u.a. aus Griechenland, Spanien, Finnland, Kroatien oder Großbritannien. Doch nur die allerbesten haben am Ende die Chance auf eines der Preisgelder in Höhe von insgesamt 51.900,- Euro, so verkündet die Wettbewerbsleitung. Zuvor müssen sich alle Teilnehmer in den Vorauswahlen unter Beweis stellen. Am 2. Oktober geht es los im Staatstheater Darmstadt. Weitere Vorauswahlen wird es im Oktober in Augsburg, Berlin, Duisburg, Erfurt, Hamburg, Hildesheim, Karlsruhe und Leipzig geben. Anschließend folgen die Finalrunden des Juniorwettbewerbs in der Deutschen Oper und des Hauptwettbewerbs im Konzerthaus Berlin.

Alle Wettbewerbsrunden sind öffentlich und der Eintritt ist frei. Wer die Finalrunden übersteht, hat die Möglichkeit sich in den großen Galakonzerten auf der Bühne zu präsentieren, einen der Preise zu gewinnen und sich somit in die Preisträgerliste von Opernstars wie Thomas Quasthoff, Christine Schäfer und Mojca Erdmann einzureihen. Die Gewinner des Juniorwettbewerbs präsentieren sich am 5. November in der Komischen Oper Berlin (moderiert von Frederik Hanssen) und die Finalisten des Hauptwettbewerbs am 28. November in der Staatsoper im Schiller Theater. Die Moderation übernimmt Star-Geiger Daniel Hope, die musikalische Begleitung die Staatskapelle Berlin.