Rolando Villazon, Golda Schultz und die litauische Dirigentin Giedre Slekyte - bei ARTE. Foto: Christian Pflug

Rolando Villazon, Golda Schultz und die litauische Dirigentin Giedre Slekyte - bei ARTE. Foto: Christian Pflug

Sender ARTE zufrieden mit Reichweite

Was sagt das über unsere Gesellschaft und ihr Bildungssystem? Das TV-Programm ARTE hat einen Marktanteil von einem Prozent. Aber der Sender darf weitermachen - so gibt öffentlich-rechtlicher Rundfunk Sinn.

ARTE erreicht immer mehr Zuschauer und Internetnutzer. Durchschnittlich 12,5 Millionen Videos werden monatlich in der ARTE-Mediathek ARTE+7 abgerufen – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund zwölf Prozent. Mehr als sechs Millionen Mal wurden 2016 die Apps des deutsch-französischen Kultursenders heruntergeladen.

In den sozialen Netzwerken hat ARTE in diesem Jahr seine Reichweite ebenfalls vergrößert. Mit rund vier Millionen Facebook-Fans, davon rund 1,7 Millionen für die Marke ARTE, ist der Kultursender führend unter den öffentlich-rechtlichen Anbietern. Auf Twitter steigerte ARTE die Zahl seiner Follower im Vergleich zum Stand Ende 2015 um 20 Prozent auf rund 1,4 Millionen.

ARTE erreicht in Deutschland einen Marktanteil von 1,0 Prozent. In der Primetime steigt der Marktanteil auf 1,2 Prozent. Durch das Projekt „ARTE Europa", das die Programme des Senders mit englischen, spanischen und polnischen Untertiteln im Internet verfügbar macht, können inzwischen 66 Prozent der Europäer ARTE-Programme in ihrer Muttersprache verfolgen.