Ausgezeichnete Inszenierung: Donnerstag aus Licht in Basel. Foto: Sandra Then

Ausgezeichnete Inszenierung: Donnerstag aus Licht in Basel. Foto: Sandra Then

Stuttgarts Abo auf das Opernhaus des Jahres

Immer wieder Stuttgart: Eine internationale Kritikerumfrage des Fachmagazins Opernwelt kürt das Haus wegen der vergangenen Spielzeit zum Opernhaus des Jahres - bereits zum sechsten Mal. Die Inszenierung des Jahres gab es in Basel mit "Donnerstag aus Licht", deren Livestream am Einspruch aus der Stockhausen-Stiftung zu scheitern droht.

Freude bei Stuttgarts Opernintendant Jossi Wieler, der auf der Internetseite des Hauses die erneute Auszeichnung des Hauses so kommentiert: "Die Ernennung zum ,Opernhaus des Jahres‘ gilt dem gesamten Haus. Der Geist, der damit ausgezeichnet und gewürdigt wird, entsteht über die Kunst und die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Gewerke und Abteilungen. Er ist geprägt von dem Bewusstsein einer gemeinschaftlichen Verantwortung. Das Engagement jedes einzelnen belebt diesen Geist. So gelingt es uns, die kollektive Kunstform Oper in höchster Qualität täglich immer wieder neu erlebbar zu machen. Unseren Zuschauerinnen und Zuschauern danke ich für ihre Offenheit und Wissbegier, mit der sie unserer Arbeit begegnen und diese begleiten."

Das Opernhaus Freiburg wird für die Wiederentdeckung des Jahres gekürt: Wolf-Ferraris I Gioielli della Madonna. Regisseur des Jahres ist Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, für seinen Züricher „Macbeth“. Christian Gerhaher ist Sänger des Jahres und wird damit für seinen Wozzeck in Zürich geehrt.

Basel wurde für die Produktion "Donnerstag aus Licht" ausgezeichnet, die auch streamen möchte.. Doch darum gibt es nun juristischen Streit. Siehe dazu die Meldung vom 28. September.