Teodor Currentzis beim Antrittskonzert mit dem SWR Symphonieorchester. Bild Matthias Creutziger/SWR

Teodor Currentzis beim Antrittskonzert mit dem SWR Symphonieorchester. Bild Matthias Creutziger/SWR

SWR Symphonieorchester unter Currentzis

Teodor Currentzis, Nicolas Altstaedt und György Kurtág prägen die kommende Spielzeit des des SWR Symphonieorchesters.

Dem SWR Symphonieorchester steht die zweite Saison unter Teodor Currentzs bevor. Artist in Residence 2019/2020 ist der deutsch-französische Künstler Nicolas Altstaedt. 1982 in Heidelberg geboren, zählt er zu den gefragtesten Cellisten seiner Generation. Auf dem Programm stehen Cellokonzerte von Haydn, Walton, Schostakowitsch, Lutoslawski und Salonen. Aber auch als Kammermusiker und Dirigent ist er mit dem SWR Symphonieorchester zu erleben.

Das Werk György Kurtágs zieht sich mit unterschiedlichen Konzertformaten durch die kommende Saison des SWR Symphonieorchesters. Der 93-jährige Ungar gilt als eine Lichtgestalt der Neuen Musik - und als ungemein produktiv und offen. Im vergangenen Jahr feierte seine erste Oper an der Mailänder Scala Premiere.

2019/2020 vertieft Teodor Currentzis seine Auseinandersetzung mit dem Werk Gustav Mahlers. Zudem widmet er sich Kompositionen von Fauré, Strauss, Schostakowitsch, Webern und Kurtág. Neben seinen Konzerten in Stuttgart, Freiburg und Mannheim folgt das SWR Symphonieorchester u. a. Einladungen zu den Salzburger Festspielen und zu einer Tournee durch fünf europäische Länder. Regelmäßige Gastspiele führen das SWR Symphonieorchester in das Wiener Konzerthaus, die Elbphilharmonie Hamburg und das Konzerthaus Dortmund.

Eine besondere Freude für das SWR Symphonieorchester ist die Einladung des Festspielhauses Baden-Baden als Residenzorchester der neu formierten Pfingstfestspiele ab Mai 2020. Auftritte bei den Donaueschinger Musiktagen und den Schwetzinger SWR Festspielen zeugen von der Verbundenheit des Orchesters mit dem Südwesten und seiner großen musikalischen Tradition. Außerdem verspricht die Saison 2019/2020 ein Wiedersehen mit so renommierten Dirigenten und Solisten wie Sir Roger Norrington, Christoph Eschenbach, Sabine Meyer und Krzysztof Urbanski.