Preisträger des Ingolstädter Jazzförderpreises: Benedikt Streicher.

Preisträger des Ingolstädter Jazzförderpreises: Benedikt Streicher.

Techniker, Klassiker, Jazzer

Mit ihrem Jazzförderpreis würdigt die Stadt Ingolstadt seit über zwanzig Jahren herausragende Talente der Region. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an den jungen Ingolstädter Komponisten und Pianisten Benedikt Streicher.

 

 

Die Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Ingolstädter Jazzförderpreises findet am Samstag, 21. Oktober, um 20 Uhr im Kulturzentrum neun durch Oberbürgermeister Christian Lösel statt. Anschließend wird Benedikt Streicher zusammen mit der zehnköpfigen jazzmanufaktur einen Einblick in seine Jazz-Kompositionen geben. Der Auftritt ist zugleich der Auftakt der 34. Ingolstädter Jazztage.

Die Ingolstädter Jazztage verbinden auch in diesem Jahr (21. Oktober bis 12. November) Konzerte von Weltstars mit aktiver Nachwuchsförderung. Um der nächsten Generation heimischer Musiker den Weg zu einer Karriere etwas zu ebnen, verleiht die Stadt in jedem Jahr den Jazzförderpreis der Stadt Ingolstadt an ein Musiktalent der Region. Die vom Stadtrat festgelegte, aus 15 Mitgliedern bestehende Jury, hat sich einstimmig für Benedikt Streicher ausgesprochen.

Der 1989 geborene Benedikt Streicher ist Pianist, Komponist und Arrangeur. Seine für einen Jazzmusiker recht ungewöhnliche Ausbildung besteht aus einem Studium der klassischen Komposition an der Musikhochschule München, langjährigem Jazzpiano-Unterricht und einem Elektrotechnik-Studium an der TU München. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in seinen Jazz-Kompositionen wider: Er kombiniert dabei abstrakte, eher mathematische Strukturen und Kompositionstechniken der Klassik mit der farbenreichen Klangsprache des Jazz. Benedikt Streicher spielt bei verschiedenen Projekten mit, so ist er beispielsweise Arrangeur und Pianist für das SchutterNEUN Jazzorchester und für die Kleinkunstshow „Wer dablost’s?“. Er wirkt aber auch als musikalischer Leiter und Musiker in verschiedenen Theaterproduktionen mit, wie zum Bespiel am Stadttheater Ingolstadt.